Spielberichte 2012
11.02.2012 SV Raadt - TSV Heimaterde 5:0 (3:0)
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Aufstellung:
Tore: |
Rumpel, Robusch, Berger, Funkel A., Funkel L., Kewitz, Pacheco, Pott, Langheinrich, Pariente, Boruk, Schmitz, Wien, Albon (Ausgeliehen an Gast) Wien (2), Pacheco, Pott (2) |
Bei gefühlten minus 25 Grad traf der SV Raadt im Kühlschrank an der Horbeckstraße auf den Lokalrivalen aus Heimaterde. Trotz der Kälte waren 14 Spieler der Heimmannschaft heiß wie Frittenfett, einer hatte sogar noch warme Sportkleidung, in die er steigen konnte.
Da der Gast jedoch nur mit 10 Mann angereist war, erklärte sich unser mazedonischer Edeltechniker Paco bereit, den TSV zu vervollständigen. Zu allem Überfluss hatte sich auch der bestellte Schiedsrichter entschieden, auf dem warmen Sofa zu bleiben. So musste dann der einzig regelkundige Raadter Ludger „Eschweiler“ Funkel seinen Platz im Mittelfeld mit dem Platz an der Pfeife tauschen.
Nachdem nun alle Probleme aus der Welt geschafft waren, konnte das Spiel endlich beginnen. Von Anfang an sah sich der Gast aus Heimaterde in die Defensive gedrängt. Immer wieder rollten schnell vorgetragene Angriffe über Thorsten „Nurmi“ Kewitz, Christian „Overath“ Wien in Richtung gegnerisches Tor. In der 7. Minute war es dann soweit, nach einer schönen Kombination über die linke Seite stand Andreas „Deckarm“ Pott vollkommen frei vor dem Tor und versenkte die Kugel kaltblütig. Seine gute Form an diesem Tag unterstrich unser Handballer dann noch in der 17. Minute mit einem Volleyschuss aus 12 Metern, der das Tor aber knapp verfehlte. Nach einigen Paraden des gegnerischen Schnappers mussten die Raadter bis zur 35. Minute warten, bis Christian „Tünnes“ Wien mit einem schönen Flachschuss aus 11 Metern zur 2:0 Führung einnetzte. Wiederum 4 Minuten später schob Potti den Ball nach schöner Vorarbeit von Hakan „Bollwerk“ Boruk zum 3:0 ins leere Tor und machte damit den Halbzeitstand perfekt. In der Halbzeitpause konnte man mal wieder erkennen, was ein guter Platzwart doch wert ist. Unser Highlander Franky hatte für alle Spieler ein Heißgetränk gezaubert.
Die 2. Halbzeit begann mit einem Schiedsrichterwechsel. Der verletzte Thorsten „Wade“ Kewitz ging an die Pfeife. Ansonsten blieb alles beim Alten. Pausenlos rollten die Raadter Angriffe auf das Heimaterder Tor, während die Angriffsversuche des Gastes vom an diesem Tage überragenden Carlos „Puyol“ Pariente abgelaufen wurden. Vielmehr entwickelte sich ein Duell zwischen den Raadter Spielern und dem gegnerischen Torwart, der einen echten Sahnetag erwischt hatte und auch die unmöglichsten Dinger entschärfte. So fielen dann schließlich auch nur noch in der 49. Minute das 4:0 durch einen Kopfball von Christian „Hrubesch“ Pacheco und in der 57. Minute das 5:0 durch einen Zauberfreistoß von Christian „Ich weiß auch nicht, warum ich Köln Fan bin“ Wien. Dabei blieb es dann auch bis zum Schlusspfiff.
Fazit: Trotz des ungemütlichen Wetters und der anderen Umstände machte das flotte Spiel Spaß, zumal auch der Gegner aus Heimaterde sich nie aufgab und es absolut kein Problem war, dass kein Profi-Schiri das Spiel leitete. Dass wir Raadter ein tolles Team haben, zeigte sich u.a. auch dadurch, dass unsere „Patienten“ Markus Müller, Juha Esser und Jens Linnig am Rande mitfieberten bzw. mitbibberten. Vielen Dank an die „Tribüne“ und unseren unersetzlichen Franky.
Spruch des Tages 1: „Der Schiedsrichter hat aber ganz schön Gewicht verloren in der Halbzeit.“ (Bruder des 1. Schiedsrichters zum 2. Schiedsrichter)
Spruch des Tages 2: „Das hat jetzt 3 mal nicht geklappt, das klappt auch beim 4. Mal nicht“ (Stürmer des TSV zu seinem Mittefeldspieler, nachdem er zum wiederholten Mal nach einem langen Pass vom Spanier abgelaufen wurde).
LF
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04.02.2012 Tura 88 Duisburg - SV Raadt 1:3 (1:1)
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Aufstellung:
Tore: |
Rumpel, Funkel A., Müller, Kewitz, Große, Pacheco, Pott, Langheinrich, Pariente, Wolff, Schirru, Wien (Gast) Kewitz, Langheinrich, Wien |
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28.01.2012 SV Kupferdreh - SV Raadt 4:3 (4:1)
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Aufstellung:
Tore: |
Rumpel, Berger, Funkel L., Funkel A., Robusch, Schmitz, Boruk, Mollo, Grundmann, Pott, Albon, Langheinrich, Linnig, Wehner, Pariente, Wolff. Linnig, Eigentor K´dreh, Wolff. |
Bei unangenehmen Nieselregen und eisigem Wind traten die Raadter erstmalig auf neuverlegtem „Wimbledong“-Kunstrasen in der Kupferdreher Schüssel an. Früh (3. Min.) schlugen die Gastgeber dann zu. Eine vors Tor gezogene Ecke wurde von Rainer „Capitano“ Robusch nur soeben mit dem Kopf erwischt, fiel einem gegnerischen Stürmer vor die Füße und der machte aus sechs Metern kurzen Prozess. In der 10. Minute tankte sich der Unglücksrabe Rainer „Farfan“ Robusch auf der rechten Seite durch und flankte auf den einschussbereiten Jens „Huntelaar“ Linnig, der nur noch den Fuß zum 1:1 hinhalten musste. Durch Rolf Hahner, den alten Strategen im Mittelfeld wurden die schnellen Stürmer des SVK immer wieder mit langen Bällen glänzend in Szene gesetzt. Der wieselflinke „Basti“ schob und drückte im Zweikampf, um ein Stören der Raadter Defensive zu unterbinden. So kam, was kommen musste: In der 12. Min., in der 25. Min. sowie in der 37. Min. waren die Essener mit ihren schnell vorgetragenen Kontern zum 2:1 bis 4:1 erfolgreich. Und die Gäste aus Mülheim sehnten den Halbzeitpfiff herbei.
Keine zwei Minuten nach Beginn der zweiten Hälfte keimten die Hoffnungen der Raadter wieder auf. Durch ein Eigentor des SVK verkürzten sie auf 4:2. In der 44. Min. zog Markus „Gräte“ Wehner von der rechten Grundlinie den Ball hart und flach vors Tor, in der Mitte stand Gerd „Methusalix“ Wolff und staubte erfolgreich mit dem Schlappen zum 4:3 ab. Danach brandete eine Angriffswelle nach der anderen gegen die (stark veränderte) Kupferdreher Mannschaft: 47. Min. Markus Wehner von rechts auf Jens, der schießt dem Torwart in die Arme, 53. Min. ein strammer Schuss von Stephan „?„ Grundmann rauscht nur knapp am Tor vorbei. Eine Glanztat vom Schnapper Dirk Rumpel verhinderte einen weiteren Treffer der Essener, Dirk konnte die Pille soeben noch zur Ecke lenken. Mit einem Steilpass schickte Steppo dann Mirko „Roadrunner“ Berger in der 55. Min. auf die Reise, der legte den Ball quer auf Markus Wehner, der dann diese Großchance vergab, indem er die Kugel nahezu ungehindert am Tor vorbei schob. Da muss wohl der böige Wind eine Rolle gespielt haben! Einen zu kurzen Abwurf vom hektischen Dirk „Heinevetter“ Rumpel nahm der Stürmer des TVK in der 58. Min. dankbar an und ballerte die Pille denkbar knapp übers Tor. Arndt „Limbo“ Funkel steckte den Ball in der 64. Min. auf den durchgestarteten Markus Wehner, der leitete weiter auf Steppo. Doch dessen Torschuss wurde vom Kupferdreher Torhüter gut pariert. In der 69. Min. spielt Hakan einen starken Pass auf Rainer, der von ihm angespielte Gerd vergab frei vor dem Tor stehend äußerst knapp. Leider ließen die Raadter zwischen ihre wütenden Angriffsbemühungen immer wieder gefährliches Überzahlspiel der Essener zu. Nur knapp verfehlte in der 75. Min. ein Kopfball nach Flanke von rechts sein Ziel. So blieb es beim 4:3 – Sieg der Gastgeber aus dem Essener Süden.
Fazit: Auf Grund der eiskalten Chancenauswertung des TVK in der ersten Hälfte ging der Sieg wohl letztendlich in Ordnung, obwohl die nicht verzagenden Gäste des SVR sich viele Möglichkeiten herausspielten, im Abschluss aber die notwendige Ruhe vermissen ließen. Die Spiele gegen die sympathische Truppe aus Essen sind uns immer wieder ein Vergnügen, ein großes „Danke“ nach Kupferdreh, wir freuen uns aufs Rückspiel.
Spruch des Tages: „Was macht der mit mir, wieso komm’ ich nicht an den Ball? Ich bin doch viel schneller als der!“ Flo nach dem gefühlt siebten verlorenen Zweikampf gegen die Kupferdreher Zauberkugel „Basti“.
(RR)
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21.01.2012 SV Raadt - Eintracht Duisburg 2:1 (1:1)
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Aufstellung:
Tore: |
Rumpel, Funkel L., Funkel A., Robusch, Schmitz, Boruk, Mollo, Esser, Grundmann, Jung, Pott, Albon. Esser, Grundmann. |
Mit der Eintracht aus Duisburg stellte sich ein uns bisher unbekannter Gegner aus der Nachbarschaft vor. Das Wetter in der Forstbach-Arena zeigte sich von der unangenehmsten Seite, es war saukalt und schüttete aus allen Eimern.
Gegen die überraschend junge Duisburger Truppe begann der SVR vorsichtig kontrolliert, kam aber zu ersten, guten Gelegenheiten. Die Eintracht zeigte sich relativ unbeeindruckt und hielt technisch versiert dagegen. Bereits in der 5. Min. musste Schnapper Dirk Rumpel per Glanzparade erfolgreich klären. Trotz der chaotischen Wetterkapriolen entwickelte sich so ein gefälliges und munteres Spiel. In der 11. Minute wurde die Bemühungen der Raadter belohnt: Auf Pass von Angelo erzielte Juha Esser das 1:0, eingeleitet wurde die Aktion durch den umsichtig agierenden, linken Verteidiger (!!) Stephan Grundmann. Es dauerte aber keine fünf Minuten, da fiel der Ausgleich durch den quirligen Duisburger Stürmer Nicolai. Das Match lebte von der Lebendigkeit und der Geschwindigkeit, mit der beide Teams versuchten, zu weiteren Treffern zu kommen. Cristian Pacheco war ein ständiger Unruheherd in der Hälfte des Gegners und durch seine stete Laufarbeit oft und gut anspielbar. Aber die vielen Aktionen auf beiden Seiten fanden keinen weiteren erfolgreichen Abschluss. Der Schiri, der anscheinend mit dem gezeigten Tempo nicht mehr mitkam, pfiff für alle überraschend nach ca. 30 Min. zur Pause.
Völlig durchgefroren gingen beide Teams in die zweite Hälfte des Spiels. Nach „gefühlt“ gespielten 20 Minuten pfiff der überforderte Schiri kompromisslos das Spiel ab und ging zur großen Verwunderung beider Mannschaften schnurstracks und kommentarlos in seine Umkleide. Die konsternierten Spieler schauten sich verdutzt an und fanden keine Erklärung für das Verhalten des Unparteiischen. Gemunkelt wurde aber, er habe eine SMS erhalten, in der ihm seine Frau mitteilte, dass sie das Essen fertig auf dem Herd hatte … Der erkrankte Raadter Spieler Mirko Berger erklärte sich bereit, das Spiel weiter zu pfeifen. Das Team aus Mülheim erarbeitete sich eine leichte, optische Überlegenheit, die sich aber erst in der 55. Min. auch im Ergebnis ausdrückte: Auf Vorlage von Juha Esser erzielte der weit aufgerückte „Ocho“ Grundmann das 2:1. Und in der 65. Minute bekam Mirko auch einen Grund zu pfeifen. Der etwas zu heftig verteidigende Rainer Robusch hakte im Strafraum am Fuß des gegnerischen Stürmers ein. Dieser nahm die Einladung dankbar an und ließ sich fallen. Den fälligen Elfmeter versemmelte der Eintracht-Stürmer Nicolai, in dem er knapp neben den rechten Pfosten zielte. So blieb es bis zum Schlusspfiff beim wohl verdienten 2:1 Sieg für die Gastgeber des Sv Raadt, zu Mal die Duisburger Sportskameraden zum Schluss konditionell etwas nachließen.
Fazit: Eine nette und spielstarke Truppe hat ihre Visitenkarte bei uns abgegeben. Das Spiel blieb zu jeder Zeit fair und auf gehobenem Niveau. Vielen Dank nach Duisburg! Wir sind gespannt auf das Rückspiel in Duisburg und : Die Termine für 2013 stehen bereits.
Spruch des Tages: „Der ‚Mutombo’ Rumpel kann ab nächster Woche erst einmal nicht mehr bei uns zocken, … der spielt ab Ende Januar beim Afrika-Cup für den Senegal!!“
(RR/HB)
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14.01.2012 TuS Breitscheid - SV Raadt 2:2
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Aufstellung:
Tore: |
Rumpel, Robusch, Boruk, Esser, Eggesieker, Albon, Langheinrich, Wehner, Schmitz, Pott. Esser, Wehner |
Bei unangenehmen, nasskalten Wetter trafen elf wackere Raadter zum sportlichen Vergleich in Breitscheid an. Darunter auch drei ziemlich übermüdete Teilnehmer des Nachtturniers im Westerwald.
Daher überraschte es, wie vehement der SVR die ersten zwanzig Minuten auftrat und welchen Druck wir auf die Mannen aus Ratingen ausüben konnten. Leider wurden diese Anstrengungen zunächst nicht belohnt. Erst ein Querschläger, der Juha Esser vor die Füße fiel, brachte Zählbares. Schmerzfrei nagelte Juha das Leder aus ca. 25 Metern am chancenlosen Torwart vorbei in die Maschen. Der Breitscheider Torwart war noch in Diskussionen mit dem Schiri und Raadter Spielern verstrickt, weil nach seiner Auffassung ein vermeintliches Foul nicht gepfiffen wurde. Da Juha erst aufhört zu spielen, wenn der Schiri pfeift, überrumpelte er den Kollegen aus Breitscheid. Danach wurden die Angriffe der Ratinger immer gefährlicher. Als dann Torwart Dirk Rumpel bei einem gegnerischen Konter zu weit vor seinem Kasten stand, erkannte das der Stürmer und hob die Kugel erfolgreich über ihn hinweg ins Tor. Es war sehr erfreulich zu sehen, dass unser „Küken“ Florian Schmitz mit zunehmender Spieldauer immer sicherer wurde und alles wegräumte, was es wegzuräumen gab. Insgesamt verlief das Spiel recht ausgeglichen, so ging es auch mit dem gerechten Unentschieden in die Pause.
Die zweite Hälfte begann wie die erste. Der SVR war leicht überlegen, kontrollierte das Spiel und den Gegner, kam dann durch eine wunderschöne Kombination auf der linken Seite, an der „Paco“ Albon und Markus Wehner beteiligt waren, zur nicht unverdienten, erneuten Führung (1:2). Markus schloss diese Aktion mit einem halbhohen Schuss ins linke Eck erfolgreich ab. Nach weiteren 10 Min. verließ Rainer Robusch den Platz, um doch noch mit seiner Frau deren runden Geburtstag feiern zu können. Dafür zog sich der gut aufgelegte, sehr agile Juha in die Defensive zurück. Unser „Senior“ Wilfried Eggesiecker beackerte die linke Seite als hätte er die “Kraft der zwei Herzen“ vor dem Spiel getankt, … Respekt!! Wie nicht anders zu erwarten, nahm der Druck der Gastgeber zu, während die Mülheimer Gäste hinten „Beton anrührten“. Schließlich kam der TuS Breitscheid doch noch zum 2:2-Ausgleich. Nach schönem Spielzug des Breitscheider Teams krachte ihr Torschuss an den rechten Pfosten. Leider war die Gefahr damit noch nicht gebannt, die Ratinger brachten nur Sekunden später den Ball wieder halbhoch in den Strafraum. Ein Raadter Spieler ging dann im Zweikampf mit dem Gegenspieler in die Flanke und fälschte die Kugel unglücklich zum Ausgleichstreffer ab. Der bis zu diesem Zeitpunkt gut aufgelegte Dirk „Bei-Flutlicht-seh-ich-nix“ Rumpel war hierbei chancenlos. Und weil die Gastgeber auch noch einen Freistoß aus 18 Metern an die Latte nagelten, konnten beide Mannschaften mit diesem Ergebnis gut leben. So ging das Spiel dann auch schiedlich, friedlich mit diesem Unentschieden zu Ende.
Fazit: Mit dem äußerst fairen und sympathischen Team des TuS Breitscheid verstehen wir uns prächtig und freuen uns auch schon aufs Rückspiel. Direkt nach dem Wochenende machten wir auch die 2013-er Termine klar.
Spruch des Tages: „Potti, gib mal Gas! Das was du da machst ist Traben-Trabach!!“
(RR/MW)
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Nachtturnier beim TuS Mogendorf (Westerwald) 3.Platz
Das neue Jahr wurde mit unserer zweiten Teilnahme am Hallen-Nachtturnier im Westerwald eröffnet. Elf Mann machten sich auf den Weg. Zunächst wurde in der urgemütlichen Pension „Mausmühle“ in Nordhofen eingecheckt. Dort die erste Überraschung: Arnie rief an, dass er sich gleich doch einfinden würde, obwohl er am nächsten Tag um 6.00 Uhr in der Agentur sein müsste. Dieser verrückte Kerl ist einfach unglaublich, … das ist Einsatz fürs Team!! In der Halle angekommen, erhielten wir die zweite Überraschung des Abends: Ein Gegner aus unserer Gruppe war unangekündigt nicht erschienen. Kurz überlegt, und schon machten wir aus unseren zwölf Leuten zwei Teams, eines wurde spielstark besetzt, das andere hauptsächlich mit „Wühlern“. So trafen um 20:30 Uhr der SV Raadt 1 und der SV Raadt 2, bei denen sich der andere verrückte Funkel (Ludger) freiwillig ins Tor stellte, aufeinander. Wie so oft bei solch gefühlt „ungleichen“ Duellen wehrte sich die zweite Besetzung tapfer und machte es den Kollegen sehr schwer. Letztendlich setzte sich das favorisierte Team aber verdient mit 2:0 durch. Das zweite Spiel gewann der SVR 1 gegen die AH Maxsain souverän mit 4:0, während der SVR 2 ca. 45 Min. später gegen die AH Niederahr glatt 0:3 verlor. Im dritten Spiel verschaffte sich der SVR 2 Genugtuung und gewann mit 3:2 gegen die AH Maxsain, die Erstvertretung kam in einem spannenden Spiel gegen die AH Niederahr nicht über ein 0:0 hinaus. Viele Zuschauer sprachen davon, dass diese Begegnung das vorweggenomme Finale gewesen sei. Somit hatte sich der SVR 1 für das Halbfinale qualifiziert. Gegen die AH Sessenbach reichte es in der normalen Spielzeit nur zu einem 1:1. Es folgte das unvermeidliche 7-Meter-Schießen. Hier chronologisch der Verlauf und die Schützen, die Sessenbacher begannen erfolgreich 0:1, 1:1 Thorsten Kewitz, 1:2, 2:2 Markus Müller, 2:2, 3:2 Sascha Scholten, 3:2, 3:2 Arndt Funkel Fahrkarte!! (aber wie immer lässgi), 3:3, 3:3 Angelo Mollo Fahrkarte!!, 3:4, 3:4 Mirko Berger Fahrkarte!! – damit hatten wir das Finale verpasst!! Im Spiel um Platz 3 bekamen die AH Weidenhahn unseren ganzen Frust zu spüren und gingen chancenlos mit 0:4 unter. Turniersieger wurden die AH Niederahr. Das tolle Turnier endete für uns Raadter Spieler so gegen 3:30 Uhr. Dann spielte der einzige, nüchterne Spieler Arnie „Hallo-Taxi“ Funkel Fahrdienst und fuhr den Rest der Truppe zur Pension Mausmühle, um sich im Anschluss auf den Weg nach Düsseldorf zur Arbeit zu machen. An dieser Stelle dafür noch einmal ein herzliches „Chapeau“ an den unbeschreiblichen Arnie!!
Fazit: Vielen Dank an den Tus Mogendorf für die Einladung und die perfekte Organisation dieser tollen Veranstaltung. Hier sei erwähnt, dass die Mogendorfer an ihrem eigenen Turnier gar nicht teilnehmen, sondern sich selbstlos ausschließlich um das Wohlergehen der Teams kümmern!! Und „Vielen Dank“ auch unserem Vorstand Rolf Biermann für die Vermittlung dieses Kontakts in seiner alten Heimat. Wenn wir dürfen, reisen wir sehr gerne wieder hin. Zumal wir uns in der „Mausmühle“ bei der humorvollen und aufmerksamen Pensionswirtin Katja Klein wiederum gut aufgehoben fühlten.
Spruch des Tages: „Dir (Katja) ist schon klar, dass es ein Fehler war, uns zu zeigen, wie die Musikanlage funktioniert? Wir kommen nächstes Jahr wieder und werden uns bestimmt daran erinnern!?“
(RR)
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