Spielberichte 2011
17.12.2011 ASC Ratingen - SV Raadt 1:8
|
Aufstellung:
Tore: |
Rumpel, Robusch, Kewitz, Schakowsky, Boruk, Pariente, Esser, Langheinrich, Wehner, Grundmann, Scholten, Kozacki, Schmitz Kozacki (2), Wehner, Scholten, Schakowsky (4) |
Das Jahr geht zu Ende, die Temperaturen fallen, die Lust am Fußball-Zocken lässt zur Enttäuschung von nur 12 unentwegten Raadtern, die sich an der tollen und großzügigen Ratinger Spielstätte einfanden, nach. Ein kurzes, aber heftiges Weltuntergangs-Gewitter mit starkem Temperaturabfall und heftigsten Hagelschauern machte kurz vor Beginn den Kunstrasen zu einem eisigen, weißen „Flokati“-Belag.
Die Gäste aus Mülheim begannen dafür umso hitziger. Bereits in der 2. Min. erzielte der pfeilschnelle „Noch-nicht-ganz-Alter-Herr“ Adrian Kozacki das 0:1. Ein Anspiel von Sascha Scholten schob er von rechts hoch ins lange Eck. Thorsten Kewitz schoss in der 5. Min. aus dem 5-Meter-Raum heraus den gegnerischen Torwart an. Nur drei Minuten später flankte Adrian von links hoch in den Strafraum, wo Juha Esser den Ball an der Brust abtropfen ließ. Leider wurde der aufspringende Ball auf dem rutschigen Teppich zu schnell und drehte sich knapp neben dem Pfosten ins Aus. Nachdem er am Elfmeterpunkt zwei Gegenspieler ausspielte, umtanzte Adrian Kozacki in der 11. Min. auch noch den Torwart und schob locker zum 0:2 ein. Aus der Drehung heraus ballerte Sebastian Schakowsky in der 13. Min. aufs Tor. Mit einer tollen Fußabwehr konnte der Torwart der Ratinger aber die Situation klären. Dirk „Blacky“ Rumpel verhinderte in der 15. Min. einen Gegentreffer der überraschend vor dem Raadter Tor auftauchenden Gastgeber. Nach hinten fallend bekam er die Finger noch an den Ball. Drei Minuten später war es dann soweit. Die Ratinger schlugen einen langen Ball nach vorne. Uli Langheinrich lief zwar mit seinem Gegenspieler, der auftropfende Ball wurde dann aber zu schnell für ihn, für den Gegenspieler leider nicht: Mit einem trockenen, halbhohen Schuss ins rechte Torwart-Eck schloss er den Angriff zum 1:2 ab. Ansonsten zeigte der zum Verteidiger umfunktionierte Uli vor Allem in der zweiten Halbzeit eine sehr starke Leistung in der Defensive. Der tapfer gegen die Mülheimer Angriffswellen ankämpfende Torwart der Ratinger hielt in der 23. Min. einen von Thorsten Kewitz abgegebenen Fernschuss, den Nachschuss semmelte Juha Esser über den Fangzaun. Sebi Schakowsky schoss in der 35. Min. ebenfalls den Torwart an, hatte aber das Glück des Tüchtigen: Der Ball trudelte zum verdienten 1:3 und Halbzeitstand ins Netz.
Der zwischendurch erschiene Carlos Pariente verstärkte das Mülheimer Team zur zweiten Hälfte. In der 43. Min. steckte Juha Esser den Ball durch die zahlreichen Verteidigerbeine auf Sebi Schakowsky. Dieser schloss trocken zum 1:4 ab. Drei Minuten später erzielte Sascha Scholten mit einem sich auf dem rutschigen Boden heftig drehenden „Gewaltroller“, der dem Torwart durch die Hände glitt, das 1:5. Mit dem nächsten Angriff, nur eine Minute später, fiel dann das 1:6, Adrians Flanke von links wurde etwas zu lang, Juha Esser zog den Ball von rechts heranrutschend wieder nach innen vors Tor. Da stand wiederum Sebi Schakowsky goldrichtig und staubte erfolgreich ab. Der fleißige Juha Esser tankte sich in der 52. Min. durch die gegnerische Abwehr. Sein Abschluss von der Strafraumkante drehte sich am Torwart, aber auch am langen Eck vorbei ins Aus. In der 60.Min. köpfte Sascha Scholten nach einer von Thorsten Kewitz geschlagenen Ecke unbedrängt auf den langen Pfosten. Leider stand genau dort ein Ratinger, der die Situation in Ruhe entschärfen konnte. Der glücklose Mittelfeld-Motor Thorsten Kewitz schoss in der 62. Min.zum wiederholten Mal an diesem Nachmittag den Torwart an. Keine zwei Minuten später wuselte sich Juha Esser nach verbissenem Zweikampf an der rechten Grundlinie durch, spielte den Ball nach innen. Dort stand, wie konnte es an diesem Nachmittag schon anders sein, wiederum Sebi Schakowsky und staubte zum 1:7 ab. Nach Vorlage durch Thorsten Kewitz schloss Markuz Wehner erfolgreich zum Endstand von 1:8 ab. Der spät eingewechselte Rainer Robusch schloss einen weiteren Gästeangriff mit einem strammen, aber unplatzierten Schuss (71. Min.) ab. Danach passierte nichts Zählbares mehr.
Fazit: Ein Kompliment den trotz der Überlegenheit der Mülheimer Gäste kaum verzagenden Ratingern. Das Spiel blieb jederzeit fair, so dass der zaghaft auftretende Mann an der Pfeife an diesem Nachmittag so gut wie nichts zu tun hatte. Einzig der frustrierte und plötzlich verschwundene Torwart der Gastgeber trübte ein wenig die friedliche Stimmung.
Spruch des Tages: „Hast du am Montag auf der Fahrt nach Monheim deine Mütze in meinem Wagen vergessen?“ „Häh, ich bin gar nicht bei dir mitgefahren!“
(RR)
______________________________________________________________________________
12.12.2011 1.FC Monheim - SV Raadt 4:6
|
Aufstellung:
Tore: |
Rumpel, Robusch, A.Funkel, L.Funkel, Kewitz, Schirru, Schakowsky Langheinrich, Wehner, Pott, Grundmann, Scholten, Kozacki Esser, Schakowsky, Scholten, Schirru, Robusch, Kozacki |
Unerschrockene 12 Mülheimer stiegen am sehr ungewohnten Montag-Abend in die drei „RainAir-Flieger“. Nach 30 Minuten landeten sie wohlbehalten im bisher unbekannten Monheim. Eine der schönsten Arenen in denen der SVR bisher gespielt hat, lud mit exzellentem Teppich und taghellem Flutlicht zu einem aufregenden Spiel ein. Und es ging auch gleich munter los. Die Gastgeber starteten stark. In der 2. Min. stand ein Monheimer alleine vor dem Raadter Torwart Dirk „Schoko“ Rumpel, vergab aber diese Chance. Nur drei Minuten später die gleiche Situation mit dem selben Ergebnis. Danach setzten die Mülheimer Gäste die heimische Mannschaft unter stetigen Druck, die Angriffe verpufften aber ergebnislos. So in der 15. Min. ein Kopfball des Exil-Monheimers Sebastian Schakowsky, in der 18. Min. ein schöner Fernschuss von Thorsten Kewitz. In diese Druckphase des SV Raadt hinein fielen dann überraschend die Tore auf der anderen Seite: In der 20. Min. durch einen strammen Schuss von der Strafraumgrenze das 1:0, in der 25. Min. das 2:0 durch einen blitzschnell vorgetragenen und eiskalt abgeschlossenen Konter. Die Gäste aus dem „Pott“ ließen sich aber nicht aus dem Takt bringen und trugen weiter einen Angriff nach dem anderen vors gegnerische Tor. Steppo Grundmann schloss in der 27. Min. einen solchen mit einem strammen, leider erfolglosen, Schuss ab. Keine drei Minuten später verfehlte ein fulminanter Weitschuss von Thorsten Kewitz nur knapp das Ziel. Und dann schlugen die Monheimer Angreifer wieder zu. Das 3:0 erzielten sie aus dem Spiel heraus in der 30. Min., das 4:0 nur 120 Sekunden später. Wobei sich die Extra-Klasse des Mittelstürmers der Gasteber (Ex-Verbandsliga-Spieler) zeigte, der mit dem Rücken zum Tor stehend den Ball annahm, die „Kiste“ rausschob, sich einmal um seinen Gegenspieler Rainer „Oppa“ Robusch drehte und trocken von der Strafraumgrenze abzog, unerreichbar für Dirk „Mollo“ Rumpel. In der 34. Min. trafen dann auch die Gäste endlich mal die Bude: Juha „Wo-ist-die-Sitzheizung“ Esser schloss eine schöne Einzelaktion erfolgreich zum 4:1 ab. Nur eine knappe Minute später schlugen die Gäste wieder zu. Nach einer langgezogenen Flanke köpfte der sehr agile Sebi Schakowsky die Kugel an den Innenpfosten, von dort trudelte sie langsam über die Linie. Zum großen Entsetzen der Monheimer nickte Marco „Blätterpicker“ Schirru dann in der 38. Min. eine Flanke von Adrian Kozacki zum überraschenden 4:3 ein.
Die zweite Halbzeit war 10 Min. alt, da bekamen die Gäste einen berechtigten Foulelfmeter zugesprochen. Diese Chance ließ sich der nervenstarke Sascha Scholten nicht entgehen und verwandelte sicher zum 4:4-Ausgleich. Diesen Spielstand hätte Mitte der ersten Halbzeit ganz sicher keiner der Mülheimer Gäste mehr zu hoffen gewagt. Aber es kam noch besser. In der 60. Min. spielte Sascha Scholten kurz vor dem Strafraum einen Pass quer zum mitgelaufenen Rainer „Capitano“ Robusch. Der schloss mit einem flachen „Gewaltroller“ (Original-Chronistennotiz) ab. Der sich heftig drehende Ball flutschte dem gegnerischen Torwart aber über die Handschuhe und zwirbelte zum 4:5 ins Netz. Mit dem Schlusspfiff belohnte sich der an diesem Abend überragend spielende und aufopferungsvoll kämpfende Adrian Kozacki selbst: Nach einem Solo-Lauf durch die Monheimer Abwehr spielte er auch noch den am Boden liegenden Torwart aus, schien dadurch zu weit nach links hinausgetragen, erzielte aber im Rutschen noch eiskalt das 4:6-Endergebnis. Im Anschluss spendierten die sympathischen Gastgeber noch ein Fässchen mit leckerem Kölsch und rundeten den Abend perfekt ab.
Fazit: An dieser Stelle noch einmal vielen Dank an den 1. FC, ihren „Kuni“ und den Jugendleiter Wolfgang Eisenblätter. Wir hoffen sehr, dass sie unsere Einladung zu einem Gegenbesuch im Sommer 2012 in Mülheim-Raadt annehmen. Und dass Andreas Pott mit einem Übersteiger (!) einen Gegenspieler natzt und ein paar Minuten später hintereinander drei Gegner abläuft um an den Ball zu kommen, machte diesen Abend schon zum Erlebnis. Er machte ein wirklich gutes Spiel in Monheim!
Spruch des Tages: „Wie viele seid ihr denn am Treffpunkt? Ich weiß nämlich nicht, wo meine Frau ist!?“
(RR)
______________________________________________________________________________
26.11.2011 TuSEM Essen - SV Raadt 3:1 (2:0)
|
Aufstellung:
Tore: |
Rumpel, Berger, Robusch, Boruk, A.Funkel, Große, Langheinrich, Albon, Wehner, Pott, Linnig
|
______________________________________________________________________________
19.11.2011 RSV Mülheim - SV Raadt 2:0 (0:0)
|
Aufstellung:
Tore: |
Rumpel, Berger, Robusch, Boruk, A.Funkel, Kewitz, Pariente, Langheinrich, Scholten, Alborn, Große, Wehner, Pott, Grundmann
|
______________________________________________________________________________
12.11.2011 RW Mülheim - SV Raadt 5:2 (3:0)
|
Aufstellung:
Tore: |
Rumpel, Berger, Robusch, Boruk, Linnig, A.Funkel, L.Funkel, Jung, Mollo, Langheinrich, Esser, Scholten, Albon, Große, Schmitz (Nachwuchs), Thorsten (Gast) Scholten, Boruck |
Wider Erwarten mit 15 Mann angereist, war der SVR sehr zuversichtlich, das Spiel gegen einen dünn besetzten Gegner im Sandkasten an der Bruchstraße erfolgreich gestalten zu können.
Doch irgendwie klappte gar nichts bei den Gästen, während die Rot Weißen hochmotiviert zu Werke gingen und hochverdient in der 7. Minute durch einen Alleingang in Führung gingen, nachdem der Ball in der Vorwärtsbewegung des SVR verloren ging. In den nächsten 20 Minuten erspielte sich der SVR die eine oder andere Chance, die jedoch allesamt nicht genutzt wurden. Vielmehr hatte der Gastgeber die Möglichkeit, die Führung auszubauen, scheiterte aber in der 22. Minute am Pfosten. Mit einem Doppelschlag in der 29. (Überzahl bei einem Konter) und der 32. Minute (unberechtigter Elfmeter) erhöhte Rot Weiß auf 3:0. Mit diesem Spielstand ging es dann in die Halbzeit.
In der 2. Hälfte waren gerade einmal 7 Minuten gespielt, als Sascha „Trikotwart“ Scholten per Elfmeter auf 3:1 verkürzte. Wer dachte, der SVR würde nun zur Großoffensive blasen, wurde bereits in der 52. Minute eines besseren belehrt. Nach einer „Ballverluststaffette“ (Originalzitat Schriftführer 2. Halbzeit) erzielte RWM das 4:1. Hakan „Eurofighter“ Boruk verkürzte 20 Minuten vor Schluss nochmal auf 4:2, doch auch dieser Anschlusstreffer wurde postwendend durch ein 5:2 in der 65. Minute beantwortet. So blieb es dann auch bis zum Spielende. Alles in allem ein hochverdienter Sieg von Rot Weiß Mülheim, da beim SVR bis auf einige wenige Ausnahmen kein Spieler Normalform erreichte. Vielleicht, und das ist die Exklusivmeinung des Autors, wird unser Spiel auch wieder besser, wenn man sich nur auf den Fußball konzentriert und sich von Diskussionen um Trikotgrösse, Trikotnummer, Aufstellung, Team- und Einzelfotos usw. verabschiedet.
Fazit: Tage gibt es, da sollte man besser im Bett, auf der Couch oder an der Theke bleiben. Am Samstagnachmittag war wieder solch ein Tag, zumindest für die Truppe des SV Raadt.
Spruch des Tages: „Das fragst du jedes Mal. Natürlich , … ich kann überall spielen!!“
Malcom X
_____________________________________________________________________
29.10.2011 ASC Ratingen - SV Raadt 2:4 (0:3)
|
Aufstellung:
Tore: |
Rumpel, Berger, Boruk, Linnig, A.Funkel, L.Funkel, Jung, Kewitz, Esser, Scholten , Mollo, Pott, Pacheco Boruk, Kewitz, Pott, Esser |
Laut Spielplan sollte es gegen den TuS Homberg gehen. Die hatten aber mit einem anderen Gegner geplant. So sprang der ASC Ratingen in die Bresche. 13 Raadter fanden sich dort bei mildem Wetter ein. Auf dem schon lange nicht mehr gemähten Hochflor-Kunstrasen ging es recht früh ab: In der 1. Min. jagte Juha „Photoshop“ Esser den Ball aus ca. 18 Metern knapp flach am rechten Pfosten vorbei. Bereits in der 3. Min. erzielte Hakan Boruk das 0:1 der Gäste indem er einen von Thorsten Kewitz in die Spitze gespielten Ball erlief und diesen am Verteidiger sowie am herauslaufenden Torwart vorbei ins Tor spitzelte. Nach einer Ecke zirkelte Jens Linnig in der 5. Min. den Ball als Bogenlampe aufs Tor. Den sich gefährlich senkenden Ball konnte der gegnerische Torwart nur noch soeben erreichen. Nur fünf Minuten später schoss Thorsten Kewitz im Strafraum stehend leider nur den Torwart an. Cristian Pacecho wurstelte sich wiederum fünf Minuten später (15. Min.) durch die Ratinger Abwehr. Beim Abschluss schoss er aber auch wieder nur den Torwart an. Erst in der 18. Min. schoss die Heimmannschaft zum ersten Mal auf das Raadter Tor, der Ball ging aber daneben. Unmittelbar im Gegenzug wurde Hakan Boruk vor dem Strafraum unsanft von den Beinen geholt. Beim fälligen Freistoß schoss Thorsten Kewitz einen Gegner in der Mauer an. Der Ball senkte sich hinterm Torwart unhaltbar zum glücklichen 0:2 ins Netz (20. Min.). Vier Minuten später flankte Cristian Pacheco von links in den Strafraum, Freund und Feind verpassten, Hakan Boruk wurde von seinem Gegenspieler am Ball vorbei geschoben. Von allen unbeachtet hatte sich r Andreas Pott in den Fünfmeter-Raum geschlichen und brauchte nur seinen Fuß hinhalten. So lochte er locker zum verdienten 0:3 ein und markierte damit auch den Halbzeitstand. Zur Überraschung der Mülheimer Gäste lautet die Spielzeit in Ratingen über 2x 35 Minuten!
Es waren keine drei Minuten in der 2. Hälfte gespielt, da ballerte Juha Esser den Ball aus der Drehung um den Ratinger Verteidiger herum an die Latte. In der 41. Min. sprintete Hakan Boruk allein aufs Tor zu, schoss aber nur den herausstürzenden Torwart an. Auf unorthodoxe Art hielt Dirk Rumpel dann in der 45. Min. den Raadter Kasten sauber. Ein Ratinger Spieler hatte sich auf der rechten Seite durch die Verteidigung der Gäste getankt. Den Schuss parierte unser bereits am Boden liegender Keeper mit den Füßen! Im direkten Gegenzug nagelte der glänzend aufgelegte Juha Esser das Leder aus spitzem Winkel laut klatschend an den Pfosten. Kurz darauf (47. Min.) marschierte Hakan Boruk wieder allein auf das Ratinger Tor zu. Im Strafraum schloss er die Aktion mit einem trockenen, flachen Schuss ab. Leider zirkelte er die Kugel knapp am linken Pfosten vorbei. Ein Dampfhammer von Juha Esser in der 51. Min. verfehlte wiederum nur knapp das Gehäuse. Dann das überraschende 1:3 in der 54. Min. Ein Befreiungsschlag der Gäste-Verteidigung im Fünf-Meter-Raum landete einem ASC-ler genau vor den Füßen. Der konnte gar nichts anderes mehr machen als den Ball ins Tor spitzeln. Eine mehr als fragwürdige Abseits-Entscheidung des Schiris raubte den Raadtern dann in der 57. Min. das wohl regulär erzielte 1:4 – war wohl nix. Und dann stürmte Hakan wieder mal aufs gegnerische Tor zu. Sein Schuss ging dieses Mal knapp über die Latte (60. Min.). Das 2:3 in der 62. Min. konnten die Ratinger nach einem durch Arndt Funkel leichtfertig vertändelten Ball erzielen. Der Stürmer zog mit dem eroberten Ball unaufhaltsam auf der linken Seite in den Strafraum. Mit dem ersten Zucken von Dirk Rumpel nagelte er die Kugel halbhoch in die angebotene kurze Ecke. Der Treffer war sicherlich nicht ganz unverdient weil die Gastgeber in diesem recht flotten Spiel zumindest im Mittelfeld stets aktiv blieben und sich nie geschlagen gaben. Die endgültige Entscheidung dann vier Minuten vor Schluss (66. Min.): Angelo flankte von rechts an den Strafraumrand. Dort sprang Juha Esser in die Flanke und nahm den Ball mit seiner muskulösen Brust (andere sagen: Mit der Wampe) an und drosch ihn recht humorlos in die Maschen zum völlig verdienten 2:4 aus Ratinger Sicht.
Fazit: Der SVR geht zu verschwenderisch mit seine zahlreichen Chancen um. Und macht es sich dann durch nachlassende Konzentration immer wieder selber schwer. Das Spiel in Ratingen hätte schon wesentlich früher entschieden sein können.
Spruch des Tages: „Nimm mich runter, dann geh’ ich den Ball aufpumpen!“
C
____________________________________________________________________
22.10.2011 SV Raadt - SV Borbeck 8:1 (2:0)
|
Aufstellung:
Tore: |
Rumpel, Berger, Robusch, A.Funkel, Albon, Langheinrich, L.Funkel, Jung, Grundmann, Kewitz, Esser, Scholten , Mollo, Pott, Pariente, Kozacki, Große, Pacheco Kozacki (2), Scholten, Albon, Pacheco, Große, Esser, Mollo |
Mit einer „Rumpf-Truppe“ (11 Mann und ein angeschlagener) traten die Gäste aus Essen beim SVR am Hindenburg-Stadion an. Die Raadter hatten auf einmal 18 Mann zusammen. Da müssen Gerüchte von „Es-gibt-was-umsonst“ die Runde gemacht haben. Oder es lag daran, dass alle die neuen Trikots anziehen wollten. So gab es vor dem Spiel zahlreiche Einzel-Portraits und Mannschaftsfotos für die Homepage. An dieser Stelle noch einmal einen großen Dank an unseren Sponsor sowie an die anwesende Journaille Juha „Karla Kolumna“ Esser und Frankie „Aruba“ Chris.
Die Gastgeber starteten fulminant. In der 5. Min. schoss Rainer Robusch aus halbrechter Position doch knapp übers Tor. Zwei Minuten später köpfte Markus Große eine Flanke an die Latte und den zurückprallenden Ball nickte Rainer Robusch genau in die Arme des Borbecker Torwarts. In der 11. Min. war der gut aufgelegte Dirk Rumpel auf der Hut: In eine Rückgabe von Carlos Pariente stürmte ein Borbecker Gegenspieler. Aber Dirk Rumpel klärte die Situation souverän. Keine Minute später traf ein Borbecker nur den Pfosten. In der 22. Min. dann das 1:0 durch Sascha Scholten, der die Vorlage von Arndt Funkel dankend annahm und den Ball vom Elfmeterpunkt aus trocken ins Netz nagelte. Nach einem Handspiel in Höhe der Mittellinie durch einen Borbecker Spieler ließ der Schiri Vorteil laufen und Cristian Pacheco schickte Adrian Kozacki auf die Reise. Der erzielte dann souverän das 2:0 (22. Min.). Mit diesem Spielstand ging es dann auch bei schönstem Herbstwetter in die Pause.
Juta Albon hatte dann die erste Chance in der zweiten Hälfte. Er war allein durchgelaufen und hatte nur noch den jungen Torwart vor sich. Und der parierte vorzüglich und hielt den Ball sicher fest. Noch in der gleichen Spielminute gab es eine Ecke für den SVR. Diese nahm Cristian Pacheco per Seitfallzieher, doch auch diesen scharf geschossenen Ball hielt der stets die Ruhe bewahrende Essener Torwart sicher fest. Nur eine Szene später war es dann soweit. Adrian Kozacki spielte an der Strafraumgrenze seinen Gegenspieler aus und vollendete dann per Flachschuss ins linke Eck zum 3:0. Und dann zeigte sich, dass wir alle viele Fußball-Übertragungen schauen: In der 55. Min. vollendete Juta Albon einen Konter mit einem Schlenzer über den bereits am Boden liegenden Torwart zum 4:0. Gerade mal 60 Sekunden später schlugen die Raadter gegen die verständlicherweise nun nachlassenden Gäste wieder zu. Auf Vorlage von Adrian Kozacki vollendete Cristan Pacheco mit strammen Schuss zum 5:0 (56. Min.). Dann erholten sich die Borbecker etwas und zwangen in der 60. Minute Dirk Rumpel zu einer Glanztat: Den Schuss des rechts auftauchenden Gegners hielt es in dem er nach links abtauchte und den Ball abklatschen ließ. Den Nachschuss nagelte der Stürmer an den Pfosten. Das nennt man wohl das „Glück des Tüchtigen“. Aber vier Minuten später (64. Min.) war es dann soweit. Joseph, eine Mittelfeldspieler der Gäste erzielte aus dem Gewühl heraus den Treffer zum 1:5 aus Sicht der Essener. Eine Minute später blieb dem Schiri keine andere Wahl als dem ‚wüsten Treter’ Uli Langheinrich nach ‚brutalem Foulspiel’ an der Mittellinie die Gelbe Karte zu zeigen. Danach konterten die Raadter mehrfach gegen die nun überforderten Borbecker und schlossen auch konsequent ab: 66. Min. trifft Markus Große nach Pass von Juha Esser zum 6:1, in der 68. Min. vertauschte Rollen. Juha Esser schließt den Konter mit drei Mann nach Querpass von Markus Große zum 7:1 ab. Und zwischendurch gaben die Gäste aus Essen auch immer wieder Mal ein Lebenszeichen ab. Nach einer von Angelo Mollo hereingebrachten Ecke traf Juha Esser per Kopf nur den Pfosten, im direkten Gegenzug kann Dirk Rumpel den Torschuss nur abklatschen, Uli Langheinrich klärte vor dem einschussbereiten Gegenspieler (ohne Foul, 70. Min.). Das 8:1 erzielte Angelo Mollo in der 72. Min. mit einem herrlichen Schlenzer aus ca. 20 Metern ins lange Eck. Der ansonsten sehr starke Keeper der Gäste konnte diesem Ball nur hinterher schauen. Einen weiteren Konter mit drei Mann schloss Angelo Mollo mit einem Schuss in die lange Ecke ab. Aber der Torwart war wieder auf dem Posten, tauchte ab und hielt sicher. Der alte „Haudegen“ und immer noch sehr quirlige Wolfgang Seidl rüttelte die Abwehr des SVR in der 78. Min. mit seinem Lattentreffer dann noch einmal unangenehm wach. Dieser Angriff hätte ein erfolgreiches Ende verdient gehabt. So blieb es beim 8:1.
Fazit: Vielen Dank an die Gäste aus Essen Borbeck und besonders an Mario Kampmann, dass sie dieses Spiel auf jeden Fall möglich machten und sich mit einer stark ersatzgeschwächten Elf dem SVR entgegen stemmten. Dabei agierten sie, trotz der Unterlegenheit stets ruhig und unaufgeregt. Ein weiterer Dank gilt dem jungen Torwart, Thielsch Junior, der sich zur Verfügung stellte und viele gute Chancen der Gastgeber mit großartigen Paraden zu Nichte machte. Wir freuen uns auf die zukünftigen Duelle mit der äußerst netten Essener Truppe AUßERHALB der Ferien und somit auf Augenhöhe.
Spruch des Tages: „Nimmst du dir wieder deine Verletzung?“ Der Schiri Erich zum Raadter Verteidiger Rainer Robusch, als dieser wegen einer Zerrung zur zweiten Halbzeit nicht mehr auflief.
RR
___________________________________________________________________
08.10.2011 TSV Broich - SV Raadt 2:3 (1:2)
|
Aufstellung:
Tore: |
Rumpel, Robusch, A.Funkel, Albon, Langheinrich, L.Funkel Kewitz, Esser, Scholten , Mollo, Pott, Pariente, Kozacki Kozacki, Scholten, Mollo |
Gegen die Broicher hatte der SV Raadt noch etwas gutzumachen! Auf ungewohntem, vom ergiebigen Monsunregen aufgeweichtem, roten Splitt-Teppich fingen die mit insgesamt 13 Mann angetretenen Raadter Gäste forsch an. In der zweiten Minute drosch Juha „Heiß-wie-Bratwurst“ Esser aus dem Strafraum heraus die Kugel Richtung Tor. Der Broicher Keeper reagierte gut, wehrte in Handballtorwart-Manier mit dem Fuß ab. Der Quoten-Pole der Gäste, Adrian „Dann-lieber-ganz-vorne“ war in der 6. Minute zum 0:1 erfolgreich, in dem er eine Flanke von Thorsten“ die Lunge“ Kewitz aus kurzer Distanz verwertete.
Erst in der 18. Minute brannte es wieder im Strafraum der Heimmannschaft. Adrian „Kubica“ Sebastian-sein-Schwager tankte sich links bis zur Grundlinie durch und passte stramm und flach in den Fünf-Meter-Raum. Zwei mitgelaufene Raadter verpassten die Hereingabe nur haarscharf. Leider verflachte das Spielniveau danach ein wenig. Es gab reichlich Mittelfeldgeplänkel, aber es passierte auch nicht mehr viel Effektives. Juha „Phil-Taylor“ Esser hatte in der 26. Minute das Visier verstellt. Denkbar knapp nagelte er den Knicker neben den rechten Pfosten. Das 0:2 der Gäste erinnerte ein wenig an TippKick. Nach einer Ecke des SVR versuchten die Broicher mehrfach vergeblich die Kugel weit aus dem eigenen Strafraum zu schlagen. Den letzten Ball nahm Sascha „Ich-weiß-was-ich-essen-darf“ Scholten dankbar auf und nagelte ihn schmerzfrei ins rechte obere Toreck. Die Freude der Raadter blieb nicht lange ungetrübt. In der 37. Minute machte sich Michael „Zementfuß“ Liebendahl ungestört auf in Richtung Raadter Tor. Draußen rief die Broicher Fankurve schon: „Pass’ auf, jetzt kommt die Picke“. Und richtig, trotz mitlaufendem Gegenspieler, zimmerte er mit seiner viereckigen Fußspitze gnadenlos über den machtlosen Dirk „00“ Rumpel hinweg den Knicker zum 1:2 ins lange Eck. Nur zwei Minuten später hätten die Broicher nach einem weiteren, unfassbaren Lässigkeitsfehler von Arndt „Ein-Tag-ohne-Tunnel-ist-ein-verlorener-Tag“ Funkel gut und gerne den Ausgleich erzielen können. Schön, dass der nahezu beschäftigungslose Schiri ein Einsehen hatte und nur wenig später zur Halbzeit pfiff.
Die Gastgeber hatten sich in der Pause wohl nebenan im Lidl ein paar Corny-Müsli-Riegel besorgt. Sie schafften es, die Raadter Gäste wesentlich mehr zu beschäftigen. In der 47. Minute musste Dirk „Klima-Katastrophe“ Rumpel energisch aber sicher nach einer Ecke ein- und zugreifen. Fünf Minuten später tankte sich der Broicher Stürmer Andrzej „Grzegorz –Lato“ kraftvoll durch und spitzelte die Kugel über den herausstürzenden Keeper Dirk „Ozon-Loch“ Rumpel. Dieser hatte die Finger noch „dran“ und lenkte das Leder an die Latte. Den zurückprallenden Ball konnte der Broicher Stürmer dann, ungestört von der gegnerischen Verteidigung, locker zum Ausgleich einschieben. Angelo „Kreisel“ Mollo konnte in der 56.Minute ungestört von der Strafraumgrenze abziehen, visierte dabei aber die Arme des Broicher Torwarts an. Nur zwei Minuten später ballerte Juha „The-Gunner“ aus 18 m Entfernung übers Tor. Der Pfosten rettete die Gastgeber in der 61. Minute vor einem erneuten Rückstand. Angelo „Horst-Hrubesch“ schloss eine Flanke energisch mit einem Nick-Kopfball ab. Vier Minuten später reagierte der stets aufmerksame Dirk „Grill-Brikett“ Rumpel rasch und hielt einen stramm an der der Mauer vorbei gezielten Freistoß sicher. Das 2:3 für den SV Raadt erzielte Angelo „Black-Jack“ Mollo in der 70. Minute. Eigentlich wollte er die Pocke annehmen, doch der Ball sprang ihm vom Fuß und rollte ins Tor.
Fazit: Die Revanche gegen den TSV ist den Raadtern gelungen. Es zeigt sich immer mehr, dass die Kondition in den letzten 30 Minuten stark nachlässt und dass die Gegner dann Oberwasser bekommen. Daran muss dringend gearbeitet werden. Unser Dank geht auch an die faire Broicher Truppe, mit der wir wieder einmal viel Spaß hatten.
Spruch des Tages: „Die Sonnenbank war falsch eingestellt. Ich hab’ denen gesagt, dass ich empfindliche Haut habe!!“
Chester William Nimitz
________________________________________________________________
24.09.2011 SSvG Heiligenhaus - SV Raadt 4:3 (1:1)
|
Aufstellung:
Tore: |
Rumpel, Berger, Robusch, A.Funkel, Albon, Langheinrich, Witte, Kewitz, Wehner, Schirru, Esser Wehner, Kewitz, Esser |
Mit gerade mal elf „zusammengetrommelten“ Spielern traten die Mülheimer Gäste auf dem schwarzen Kunstrasen mit schwarzen Bällen im „Schwarzbachtal-Stadion“ an. Und das obwohl die meisten von ihnen am Abend vorher auf dem SION-Ü30-Schiff auf dem Rhein gezaubert hatten. An dieser Stelle noch einmal einen großen Dank an unsere „Aushilfen“ Marco „Blätterpicker“ Schirru (Broich) und Michael „Düsseldorf Altstadt“ Witte (Mülheim 07), ohne die wir wohl nicht hätten antreten können.
Der SVR begann das Spiel mit langen Bällen auf die schnellen Spitzen. Markus „Vettel“ Wehner brachte die Gäste dann auch verdient in Führung. Er schob den Ball nach einem Laufduell am gegnerischen Torwart vorbei ins Netz. Beim 0:1 wurde er das erste Mal vom Torwart von den Beinen geholt. Der kopfschmerzbedingte, mit viel Übersicht vorgetragene Spielaufbau des SVR war anfangs der ersten Halbzeit effektiver als die überstürzt durchgeführten Angriffe der Männer aus dem Niederbergischen Land. Deren schnelle Offensive war aber stets ein Unruheherd in der motorisch in Zeitlupe operierenden Defensive der Mülheimer. So kamen sie auch verdient zum Ausgleich, der auch den Pausenstand bedeutete. Die Heimmannschaft erzielte zwar einen zweiten Treffer, der anders als beim berühmten Wembley-Tor vermutlich hinter der Linie aufschlug, dessen Anerkennung der unsicher agierende Schiri aber verweigerte. Zu erwähnen ist, dass Markus „Usain“ Wehner noch einmal von einem gegnerischen Verteidiger unfair durch einen schmerzhaften Tritt gegen den Oberschenkel von den Beinen geholt wurde.
Die zweite Hälfte begann mit starken Szenen auf beiden Seiten, wobei die Mülheimer mehr Glück hatten. Thorsten „der-Hammer“ Kewitz gab einen harmlosen Schuss aufs gegnerische Tor ab, der Ball flutschte dem Torwart, der locker aufnehmen wollte, durch die Arme und trudelte über die Linie. Mit einem leicht abgefälschten Gewaltschuss aus ca. achtzehn Metern versetzte Juha „Klatschko“ Esser den Gastgebern einen gnadenlosen Hieb. Doch die ließen sich nicht hängen, sondern entfachten nun einen Dauerdruck auf das Mülheimer Tor, da auch die aspiringeschwängerte Aufmerksamkeit der Gäste nachließ. Fußballerisch äußerst stark, mit einem umsichtigen Mittelfeld, dem die Gäste kaum noch folgen konnten, waren die Heiligenhauser nicht mehr zu stoppen. Folgerichtig erzielten sie die Tore zum 2:3, 3:3 Ausgleich und den letztendlich wohl auch verdienten Siegtreffer zum 4:3. Der Schiri zeigte eine äußerste schwache Leistung, die darin gipfelte, dass die Mülheimer Gäste zwei Minuten vor Schluss geschlossen das Spielfeld verließen. Markus „Blitz“ Wehner war erneut vom gegnerischen Torwart, bei einer Chance zum Ausgleich böse von den Beinen geholt worden. Und weil das in der zweiten Hälfte bereits auch das zweite Mal war, kannte die Empörung des SVR verständlicherweise keine Grenzen.
Spruch des Tages: „Ich musste da mit gestrecktem Bein rein, sonst wäre der bestimmt mit gestrecktem Bein in mich reingegangen!!“
Fazit: Beim nächsten Aufeinandertreffen würden wir gerne wieder auf die Mannschaft aus Heiligenhaus treffen, die wir im Hinspiel kennengelernt haben. Spiele der Alten Herren sind Freundschaftsspiele. Und das nehmen wir gerne wörtlich, unabhängig von Sieg oder Niederlage. Samstags nachmittags gibt es nur die berühmte „Goldene Ananas“ zu gewinnen.
Klaus Störtebeker
__________________________________________________________________
17.09.2011 SV Raadt - GSV Moers 5:4 (2:1)
|
Aufstellung:
Tore: |
Rumpel, Berger, Robusch, A.Funkel, Albon, Langheinrich, Esser, Wolff, Linnig, Boruk, Grundmann, Ramos, Pacheco, Jung Wolff, Pacheco, Esser, Alborn, Ramos |
Die Gäste aus Moers standen auf dem Hinweg im Stau auf der A40. Somit fing die Partie eine Viertelstunde später an als geplant. Trotz starker Ausfälle im Mittelfeld (es fehlte eine komplette Mittelfeldreihe) traten vierzehn unerschrockene Raadter zum Spiel an. Und begannen furios an diesem schönen Spätsommertag auf vom Platzwart Frankie „Aruba“ vorbildlich kurz gemähten Kunstrasen. In der 10. Minute spielte Rainer „Diesellok“ Robusch Doppelpass mit Gerd „Joopi“ Wolff. Die dadurch gewonnene Freiheit nutzte er zu einem mit dem Außenrist an die Latte genagelten Knaller. Das 1:0 erzielte dann in der 16. Minute Gerd „Ich-hab-nur-den-Ball-getroffen“ Wolff mit all seiner in nahezu dreiundsiebzig Jahren gesammelten Erfahrung. Cristian „Hollister-Türsteher“ Pacheco lupfte den Ball über die gegnerische Abwehr, Gerd nahm den Ball direkt aus der Luft mit links und spitzelte den Ball mit dem Außenrist am erstaunten Gegenspieler sowie Torwart vorbei ins Netz. Ganz schön abgewichst!! Drei Minuten später versuchte sich Dirk „LED“ Rumpel bei einem weiten Abwurf als Manuel Neuer-Imitator, … und scheiterte kläglich. Die Kugel landete beim Gegner. Und keine Minute später musste Dirk „Strippe“ Rumpel dann schon hinter sich greifen. Einen Freistoß von rechts zirkelte der Moerser Spieler mit links, ca. acht Meter vom Strafraum entfernt, an der Mauer vorbei in die lange „Torwartecke“. Fast mit dem Pfiff nach diesem Treffer gab sich Juha „Ich-hab-Bauch“ Esser selbst die Vorlage zum 2:1 mit einem satten Strahl von der Strafraumgrenze. Da hätte sich der gegnerische Keeper wohl dranhängen können. Danach verflachte das Spiel ein wenig, obwohl der SVR seine andauernde Überlegenheit gut auszuspielen vermochte. Allerdings versetzten die beiden schnellen Moerser Stürmer (Nrn. 9 und 18) der Raadter Defensive bei Kontern immer wieder kleine Nadelstiche. Aber noch stand die Abwehr des SVR wie eine Eins. Mit dem für den Gegner aus Moers schmeichelhaften 2:1 ging es dann in die wie vom Flutlicht ausgeleuchtete Kabine.
Und dann wurde es vogelwild: In der 48. Minute traf Cristian „El-Bombero“ Pacheco nach Vorlage von Jens „Zebra“ Linnig zum 3:1, zehn Minuten später erzielte Paco „Mazedonna“ Albon auf Vorlage von Julian „Lionel“ Ramos das 4:1. Da wollte Paco nicht unhöflich sein, revanchierte sich gleich und legte Julian „Mach-3“ Ramos zum 5:1 auf. Dieser Ball hatte kurzfristig die Schallmauer durchbrochen! Obwohl der SVR stets überlegen blieb und gefährlich vor dem Moerser Tor wirbelte, wurde es nun kurios. Mit nahezu jedem Konter waren die Gäste erfolgreich: 62. Minute 5:2, 65. Minute 5:3, beide Treffer erzielte die Nr. 9, 78. Minute 5:4 erzielt durch die Nr. 18 des GSV.
Fazit: Dieses muntere Spiel fand im SVR den doch verdienten Sieger. Wenn die Offensive der Raadter ähnlich effizient gearbeitet hätte wie die der Gäste, wäre das Spiel frühzeitig entschieden gewesen. Vermutlich hätten die Moerser Gäste dann keine zweite Luft mehr für den Sturmlauf in den letzten zwanzig Minuten gehabt. Vielen Dank an den stets fair bleibenden und nie verzagenden Gegner GSV. Wir hoffen, dass ihnen das Spiel, trotz der Niederlage, ebenso gefallen hat, so dass wir für 2012 wieder zwei Termine abmachen können. Und ein Danke-schön an unseren „Gast“ Julian „Was-bin-ich-für’n-Homo“ Ramos, der unermüdlich weite Wege ging, dem aber leider nur ein zählbarer Erfolg bei seinen zahlreichen Versuchen gelang. Dafür haben wir jetzt Ärger mit Platzwart Frankie „Braveheart“. Julian hat den Fangzaun filetiert, es fehlen einzelne Stäbe. Die unnötigen gelben Karten von Step und Hakan würden wir gerne mit ausreichend, von den Sündern gespendetem Bier, „eliminieren“.
Henry Morgan
_________________________________________________________________
10.09.2011 SV Raadt - Union 09 MH 2:3 (2:2)
|
Aufstellung:
Tore: |
Rumpel, Berger, Robusch, A.Funkel, Albon, Langheinrich, Schakowsky, Wolff, Linnig, Wehner, Boruk, Grundmann, Irfan, Pariente Schakowsky, Boruk |
Durch Ausfälle stark geschwächt traten die Raadter mit großer Besorgnis, aber insgesamt noch mit vierzehn Spielern gegen den starken Mülheimer Konkurrenten an.
Und zur großen Überraschung aller Beteiligten gingen die ersten Minuten, nach vorsichtigem gegenseitigen Abtasten, an den SVR. Folgerichtig erzielte der starke Sebastian „Mit-einem-kaputten-Fuß-geh-ich-noch-lange-nicht-nach-Hause“ Schakowsky die Führung. Von Step „Heute-aber-nicht-viel-Laufen“ Grundmann klug eingesetzt, zirkelte er vom Strafraumeck aus den Ball um Gegenspieler und Torwart herum ins lange Eck. Sechs Minuten später flankte Rainer „Buschi“ Robusch von der rechten Seite nah vors Tor der 09-er auf den zweiten Pfosten. Der Torwart verpasste den Ball, der Raadter Gerd „Alter-Fuchs“ Wolff ebenfalls, aber dahinter stand Hakan „Krieg-ich-noch’n-Kümmerling“ Boruk goldrichtig und nickte aus kürzester Distanz zum 2:0 ein. Die spiel- und laufstarken Unioner übernahmen immer mehr das Ruder. In der 20. Minute hat die Überlegenheit im Mittelfeld dann auch zählbaren Erfolg und es stand nur noch 2:1. Eine Großtat von Dirk „Ich-hab-abgenommen“ Rumpel in der 26. Minute verhinderte den Ausgleich. Nach einem Schlenzer ins lange Eck machte Dirk sich lang und konnte zur Ecke klären. Vier Minuten später war er dann leider machtlos. Den recht trockenen ersten Schuss parierte er zwar, konnte diesen aber nur zur Seite wegklatschen. Ein 09-er zog den Ball von der rechten Grundlinie aus in den Fünfmeterraum. Ein Mitspieler spurtete dorthin und erzielte, trotz Störung, durch einen Raadter Verteidiger, den verdienten Ausgleich. Eine weitere Glanztat von Dirk „Sag-mir-wo-es-hier-dunkel-ist“ Rumpel in der 32. Minute sorgte dafür, dass man mit dem Unentschieden in die Kabine ging.
Die zweite Hälfte zeigte das gleiche Bild wie die erste. Union präsentierte sich im Mittelfeld weiterhin stark. Durch viel Laufarbeit, ein quirlig nachrückendes Mittelfeld und immer wieder schnell gespielte Doppelpässe hielt man den sich aber recht erfolgreich wehrenden SVR in Schach. Viel Bewegung, wenig Zwingendes – so blieb es bis zur 60. Minute. Dirk „Nur-die-Ruhe“ Rumpel musste wieder Mal sein ganzes Können aufbringen und sich enorm strecken um die hart ins lange Eck geschossene Kugel zu parieren. Das überfällige 2:3 fiel nur fünf Minuten später. Über den herausgestürzten und bereits quer liegenden Dirk „Schranke“ Rumpel hinweg erzielte der gegnerische Stürmer Guido das Endergebnis. Es sah nach einem leichten Missverständnis zwischen Dirk und dem Verteidiger Carlos „Ich-bin-krank“ Pariente aus. Das dürfen die beiden aber gerne noch öffentlich ausdiskutieren.
Fazit: Union war der, wie immer, starke und stets faire Gegner. Trotz der Schwierigkeit vieler Ausfälle waren die Raadter aber an diesem Samstag stets ein unangenehmer, ständig auf Chancen lauernder Gegner. Auf diesem Weg noch einmal ein großen Dank an alle Spieler, die sich, trotz Blessuren oder Krankheit, in den Dienst der Mannschaft gestellt haben (Carlos, Hakan, Sebastian, Mirko, …) sowie an unseren „Gast“ Irfan.
Bartholomew Roberts
__________________________________________________________________
03.09.2011 SW Westende Hamborn - SV Raadt 2:6 (0:3)
|
Aufstellung:
Tore: |
Rumpel, Berger, Robusch, A.Funkel, Albon, Langheinrich, Schakowsky, Wolff, Linnig, Esser, Scholten, Pott, Kewitz, Wehner, Boruk Kewitz , Schakowsky , Wolff, Schakowsky, Scholten, Esser |
Nach der Absage aus Kupferdreh kam der SVR über eine Börse an den für alle unbekannten Gegner. An diesem unerwartet heißen Sommertag war es kein Vergnügen, dann auch noch auf dem roten Gekörn zu kicken. Da der Schiedsrichter den versteckt gelegenen Platz nicht fand, pfiff ein Sportskamerad aus Duisburg das Spiel an. Recht forsch begannen die mit insgesamt 15 Spielern angetretenen Mülheimer Gäste. In der 10. Minute spielte Markus „Roadrunner“ Wehner Andi „Giga-Liner“ Pott an, der aber knapp vergab. Nur eine Minute später legte Andi für Sebastian „Lok“ Schakowsky auf. Der hatte sein Visier noch nicht eingerichtet und verfehlte, frei vor dem Tor stehend, knapp das Ziel. Wiederum eine Minute später verzog Thorsten „Kopf-kannich-nicht“ Kewitz einen Kopfball. In der 15. Minute wurde das Anrennen der Gäste dann belohnt. Mit einem trockenen Schuss von halblinks erzielte Thorsten „Feste-klappt-immer“ Kewitz die verdiente, überfällige Führung. Nach schöner Kombination mit Juta „Lunge“ Albon vergab Thorsten „ich-hab-meinen-Charme-spielen-lassen“ Kewitz eine weitere Riesenchance. Auf Grund einer schönen Einzelleistung des agilen Sebastian „Abspielen-is’-nicht“ Schakowsky, der den Ball über den Torwart lupfte um ihn dann mit dem Kopf zu versenken, ging der SVR hoch verdient mit 0:2 in Führung (25. Min.). Juta „Haut-drauf-wie-nix“ Albon verzog in der 35. Minute einen strammen Schuss von der Strafraumgrenze weit neben das Tor. Besser machte es Gerd „Äy-Schiri“ Wolff vier Minuten später. Nach toller Flanke von Hakan „ICE“ Boruk vollendete er zum 0:3 Pausenstand.
Der inzwischen aufgetauchte und „eingewechselte“ Schiri pfiff gleich mit Beginn der zweiten Hälfte einen unberechtigten Handelfmeter (43. Min.) gegen die Mülheimer. Arndt „Conan“ Funkel drehte sich in einen Schuss und wurde am Ellbogen getroffen. Die Duisburger Gastgeber ließen sich dieses Geschenk nicht entgehen und verkürzten auf 1:3. Das überraschende 2:3 der Hamborner in der 60. Minute ließ noch einmal Hoffnung aufkommen. Der SVR mussten sich dann einigen schnell vorgetragenen Kontern erwehren. Die Defensive um den an diesem Nachmittag stets aufmerksam mitspielenden Dirk „Wo-ist-hier-der-Pott“ Rumpel ließ sich aber nicht aus der Ruhe bringen. Bis in der 72. Minute Sebastian „Strahl“ Schakowsky mit einem schönen Weitschuss allen Spekulationen ein Ende setzte (2:4). Drei Minuten später bediente Jens „Ich-will-ein-Trikot-in-M“ den im Strafraum lauernden Sascha „Knubbel“ Scholten, der volley mit dem Außenrist gekonnt vollendete (2:5). Den endgültigen Spielstand besiegelte dann Juha „Mach-3“ Esser mit einem knallharten und furztrockenen Schuss, der leicht von einem Gegenspieler abgefälscht wurde.
Fazit: Wir bedanken uns bei dem Duisburger Sportskollegen, der sich bereit erklärte, das Spiel zu leiten. Er pfiff das Spiel souverän. Was man von dem „richtigen“ Schiri leider nicht behaupten konnte. Und noch einmal großen Dank an die Gastgeber für die äußerste freundliche Aufnahme. Zudem blieben sie, trotz der, leichten Überlegenheit des SVR, stets äußerst fair und kameradschaftlich. Wir hoffen, wir treffen uns noch einmal in Mülheim wieder.
Edward Low
__________________________________________________________________
27.08.2011 SG Oberhausen - SV Raadt 5:7 (3:3)
|
Aufstellung:
Tore: |
Rumpel, Berger, Pariente, Robusch, A.Funkel, Albon, Pacheco Wolff, Linnig, Esser, Scholten, Pott, Kewitz, Wehner Kewitz (5), Pacheco (2) |
Bei herrlichstem April –Wetter fanden 14 wackere Raadter Spieler den Weg zum „Hartmut-Mehdorn-Stadion“ direkt an den Gleisen in Osterfeld. Sie wurden mit einem neuen, herrlich weichen Geläuf belohnt.
Etwas Positives vorweg: Markus Müller kann wieder laufen. Nicht, weil sie ihm den Führerschein abgenommen hätten, sondern relativ schmerzfrei nach seiner schweren, gegen die SG Unterrath erlittenen Knieverletzung. Und vermutlich hätte er sehr gerne schon wieder gegen die Murmel getreten … ?
Bereits in der 7. Minute gingen die forsch auftretenden Raadter mit 1:0 durch Thorsten „ich-steh-oft-richtig“ Kewitz in Führung. Gerd „Runkel“ Wolff hatte mit dem Kopf eine Flanke verlängert. Nur fünf Minuten später glichen die Oberhausener mit ihrem ersten Angriff aus. Noch einmal fünf Minuten später gingen sie dann mit ihrem zweiten Angriff in Führung, wobei der Ball unter den Händen des langsam abtauchenden Dirk „U96“ Rumpel durchflutschte. Nicht wenige Mitspieler dachten: Vor 10 Kilo hätte er den locker gehabt. Nach Vorlage durch Sascha „Auge“ Scholten erzielte Thorsten „den-mach-ich-auch“ Kewitz den Ausgleich. Ein tolles Anspiel von Markus „Speedy“ Wehner vollendete der frisch eingewechselte Cristian „Jeder-vierte-Schuss-ein-Treffer“ Pacheco zur 2:3 Führung. Dann öffnete der Himmel über Oberhausen seine schwarzen Schleusen. Ein kurzer, aber intensiver Monsunschauer kühlte den Schwung der Mülheimer Gäste ab, so dass sie wenige Minuten vor dem Halbzeitpfiff die SGO-ler auch mal wieder kontern ließen. Diese erzielten mit ihrem dritten Angriff prompt wieder den Ausgleich.
In der zweiten Halbzeit ging das muntere Scheibenschießen weiter. In der 47. Minute stand erneut Thorsten „Klaas-Jan“ Kew“elaar“ nach einer missglückten Kopfballabwehr der SGO goldrichtig und erzielte das 3:4. Drei Minuten später tanzte Markus „Lambada“ Wehner“ino“ elegant die gegnerische Abwehr komplett aus und spitzelte den Ball leider nur an den Pfosten. Diese Aktion hätte einen erfolgreicheren Abschluss verdient gehabt! Kurz darauf (52. Minute) war Thorsten „One-in Hole“ Kewitz wieder zur Stelle. Toll angespielt durch Jens „Ich-will-mit-Sonnebrille-spielen“ Linnig schloss er erfolgreich ab. Weil das so gut geklappt hatte, tanzte Arndt „Tango“ Funkel im Strafraum vier Gegenspieler aus und spielte zentimergenau Cristian „La-Bomba“ Pacheco an. Entschlossen traf dieser mit einem sehenswerten Drop-Kick unter die Latte zum 3:6. Der nimmermüde Thorsten „Bumm-Bumm“ Kewitz erhöhte wenig später mit seinem fünften Treffer zum Zwischenstand von 3:7. Wie bei solchen Vorsprüngen üblich, riss dann die Verbindung zwischen Defensive und Offensive ab, das Mittelfeld wusste nicht so richtig, ob es sich nur noch vorne aufhalten sollte, manch ein Abwehrspieler turnte weit vor den eigenen Stürmern herum und es kam was kommen musste: Mit ihren wenigen, aber immer effektiven Angriffen erzielten die Oberhausener Gastgeber noch die Treffer zum 4:7 (68. Minute) sowie zum 5:7 (79. Minute).
Fazit: Die Oberhausener haben sich nie aufgegeben, aber mit ein wenig mehr Disziplin bei den Aufgaben hätte das Ergebnis deutlicher zu Gunsten der Gäste ausfallen müssen. Der SVR spielte zu „eng“, der letzte Pass kam zu selten an oder wurde nicht konsequent genug gespielt. Über die Abwehrarbeit und den Torwart muss wohl noch im Nachgang gesprochen werden. Unser Dank gilt den Oberhausener Gastgebern, die immer fair blieben, eine tolle Moral bewiesen und konsequent ihre wenigen Chancen nutzten.
William Kidd
__________________________________________________________________
09.07.2011 SV Raadt - TuS Breitscheid 2:0
|
Aufstellung:
Tore: |
Pott, Robusch, A.Funkel, Langheinrich, Albon, L.Funkel, Wolff, Große, Mollo, Jung, Terres Große, Terres |
_________________________________________________________________
25.06.2011 SV Raadt - VFB Frohnhausen 2 7:5 (3:1)
|
Aufstellung:
Tore: |
Rumpel, A.Funkel, Langheinrich, Pacheco, Albon, Berger, L.Funkel, Grundmann, Wolff, Michael (Gastspieler) Pacheco ( 5) , Michael, Wolff |
Bedingt durch eine immer länger werdende Verletztenliste, sowie der nun beginnenden Urlaubszeit stellten sich nur 9 (in Worten: neun!!!) tapfere Raadter und ein kurzfristig verpflichteter Gastspieler bei Fritz-Walter-Wetter in der wieder einmal ausverkauften Flughafen-Arena dem VFB aus Frohnhausen entgegen.
Nachdem zu allem Überfluss auch kein Schiedsrichter erschien, stellte sich freundlicherweise ein Auswechselspieler (ja, die hatten welche) unseres Gastes zur Verfügung.
Nach Anpfiff machte sich dann auch sofort ein wenig Verwirrung in der mit dem wieselflinken Paco, dem Uli „heute bin ich aber nicht Schuld“ Langheinrich und den beiden Funkel-Eisenfüßen neuformierten Vierekette breit. Dies nutzte der Gast, um in der 5. Minute in Führung zu gehen. Entsetzen macht sich auf den Tribünen breit und jeder machte sich auf ein Debakel gefasst. Doch dann ging ein Ruck durch das Raadter Team. Angeführt von den beiden Mittelfeldstrategen Mirko „ich hab Rücken“ Berger und Stephan“ ich bin nicht Silvia Neid“ Grundmann wirbelte unsere Offensivabteilung mit Christian „jeder Schuss ein Treffer“ Pacheco, unserem Gastspieler Michael „ich spiele, wo ihr mich hinstellt“ sowie dem Alterspräsident Gerd „ auch Schiedsrichter dürfen mal Fehler machen“ Wolff die Abwehrreihe unseres Essener Gegners immer wieder durcheinander. Bis zur Halbzeit wurde so das Spiel durch 2 Tore von Raul Pacheco und einen Treffer von Bomber Michael gedreht und das weiße Ballett ging mit einem 3:1 Vorsprung in die Pause.
Die 2. Halbzeit begann dann mit zwei Überraschungen. So tauschten Michael „ich kann auch im Tor“ und Dirk „natürlich passt das Trikot“ Rumpel die Positionen. Desweiteren, und das war die größere Überraschung, gab Toni „den hätte ich mit verbundenen Augen gemacht“ Murrone sein Comeback, und zwar an der Pfeife als Referee.
Durch eine Unaufmerksamkeit in der ansonsten recht sicheren Abwehr konnte Frohnhausen auf 3:2 verkürzen. Doch angetrieben von den frenetischen Zuschauern entfachte die Heimmannschaft nun ein wahres Offensivfeuerwerk und ging durch den spanischen Feuerwehrmann Pacheco mit 4:2 in Führung. Weitere Chancen blieben in der Folgezeit ungenutzt und wiederum kam der Gast durch einen Handelfmeter auf 4:3 heran.
Doch auch hier hatten die 10 Raadter eine Antwort parat. Immer wieder riss Dirk „nennt mich Ronaldo“ Rumpel Löcher in die Frohnhausener Abwehr. Diese Räume nutzten dann schließlich Christian „heute ist mein Tag“ Pacheco mit seinen Toren 4 und 5 sowie Gerd „ ich bin die Ruhe selbst“ Wolff zur 7:3 Führung. So stand es dann auch beim Schlusspfiff. Während die Raadter Mannschaft diesen Erfolg vor ihrer Fankurve feierten, wurde von der Frohnhausener Bank Protest eingelegt. Und richtig, das Spiel war von Toni „meine Uhr ging falsch“ 10 Minuten zu früh beendet. Man spielte also weiter, doch nun war ein Bruch im Spiel der Hausherren. Die Konzentration war futsch, und man fing sich noch zwei Gegentore zum 7:5 Endstand. Es sollte nicht unerwähnt bleiben, daß der Abwehrrecke Ludger „nimm du Ihn, ich hab ihn auch nicht“ Funkel einen Volleyschuss aus 2 Metern Entfernung mit einem hier nicht näher benannten Körperteil aufhielt und somit ein weiteres Gegentor verhinderte.
Fazit: Ein kurioses Spiel gegen eine sehr sympathische und faire Truppe aus Essen, gegen die wir jederzeit wieder gerne spielen würden.
Desweiteren gute Besserung an alle unsere verletzten und erkrankten Spieler. Seht zu, dass Ihr wieder gesund und fit werdet!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Horst Schimanski
________________________________________________________________
18.06.2011 SG Unterrath - SV Raadt 3:0 (2:0)
|
Aufstellung:
Tore: |
Rumpel, Robusch, A.Funkel, Langheinrich, Linnig, Pacheco, Müller, Berger, L.Funkel, Kewitz, Boruk, Grundmann Fehlanzeige |
________________________________________________________________
11.06.2011 Union 05 Krefeld - SV Raadt 3:2 (0:1)
|
Aufstellung:
Tore: |
Rumpel, Robusch, A.Funkel, Wolff, Langheinrich, Mollo, Müller, Pott, Berger, Pariente, L.Funkel, Alborn Müller, A. Funkel |
Mit gerade mal 12 Männern trat der SV Raadt auswärts auf Krefelder Naturrasen an.
Um Kräfte zu sparen, wurde clever der Ball laufen gelassen. Die Raadter kamen so zu einer imposanten Feldüberlegenheit. In der 18. Minute erzielte Markus „Granate“ Müller mit einem strammen Weitschuss aus knapp 20 Metern das verdiente 0:1. Ab und zu unterbrach das läuferisch und technisch starke Krefelder Mittelfeld die Dominanz der Mülheimer. Zwei, drei sehr gute Chancen wurde nur knapp vergeben oder landeten bei Dirk „Niedriger-Blutdruck“ Rumpel. Ansonsten haderten sie aber mit der mangelnden Laufbereitschaft der eigenen Spieler und überließen dem SVR nahezu kampflos das Spielfeld bis zum Strafraum. Leider scheiterten alle weiteren Chancen an der dicht gestaffelten, tief stehenden Krefelder Defensive. Bis zur Halbzeit passierte nichts Zählbares mehr.
Gute zwanzig Minuten der zweiten Hälfte blieb das Bild unverändert, der SVR stand hinten sehr sicher, vorne wurde die zahlreichen Chancen leichtfertig vergeben. In der 65. Minute kam dann was kommen musste. Die Abwehr des SVR wurde überrannt und es stand nach einem verdeckten Schuss durch viele Beine 1:1. Und in der 70. Minute erzielte ein Unioner nach einem tollen Alleingang und abschließendem Schuss von der Strafraumgrenze das 2:1. In der 76. Minute trafen die 05-er dann erst einmal die Latte, bevor sie nach einem schnellen Konter nur drei Minuten später das überraschende 3:1 folgen ließen. Danach entfesselte der SVR noch einmal einen wütenden Tanz, der in der 80. Minute durch Arndt „Tunnelfix“ Funkel mit einem Weitschuss nach elegantem Dribbling erfolgreich beendet wurde. Mit dem Schlusspfiff setzte Gerd „die Eiche“ Wolff einen Kopfball leider über das Tor, so dass es nicht mehr zum verdienten und durchaus möglichen Ausgleich kam.
Fazit: Solche Spiele darf man eigentlich nicht verlieren. Selbst der Gegner gestand nach dem Spiel, dass dieses Ergebnis unverdient war. Aber „Rudis Resterampe-Truppe hat an diesem heißen Tag mit nur einem Ergänzungsspieler ein tolles Spiel gemacht. Wir danken den Krefeldern für das äußerst faire Spiel.
James Cook
________________________________________________________________
04.06.2011 SV Raadt - Fortuna Bredeney 3:1 (2:1)
|
Aufstellung:
Tore: |
Rumpel, Robusch, A.Funkel, Wolff, Langheinrich, Linnig, Mollo, Müller, Pott, Berger, Pariente, L.Funkel, Wehner, Szczypa Mollo, A. Funkel, Berger ( Er kam, sah und siegte ) |
Die beste Nachricht vorweg: Juha Esser hat seine schwere OP erfolgreich überstanden und schaute sich bei viel zu heißem Wetter dieses gefällige Spiel an. Mit ihm saßen sechs Ergänzungsspieler auf der Bank. Das schöne Wetter lockte 17 Spieler auf den heimischen Kunstrasen.
In der 7. Minute eröffnete Angelo „Little“ Mollo den munteren Reigen mit einem strammen Schuss aus Strafraumnähe zum 1:0. Aus einem Gewühl im Strafraum heraus erzielte Arndt „Wunderstürmer“ das vorher versprochene Tor zum 2:0, ‚Mission Impossible’ doch erfüllt. Auf beiden Seiten wurde viel gelaufen, wobei das Bredeneyer Mittelfeld immer wieder eine leichte optische Überlegenheit erlaufen konnte. Fünf Minuten vor der Pause wurden die Bemühungen der Essener belohnt. Mit einem elegantem Heber über Dirk „Ich-komm-nicht-dran“ Rumpel wurde der Halbzeitstand von 2:1 erzielt.
Trotz der großen Hitze blieb das Spiel lebendig und attraktiv auf beiden Seiten. Arndt „der Schrank“ Funkel hatte in der 65. Minute eine große Chance per Volleyschuss nach einer Ecke vergeben. In der 67. Minute staubte der vorne frei auftauchende Mirko „ich-hab-Rücken“ Berger, nach toller Vorarbeit von Gerd „die Wand“ Wolff und Markus „Gazelle“ Wehner, mit einem Flachschuss innerhalb des Strafraums am liegenden Keeper vorbei zum 3:1 ab.
Fazit: Ein entspannter, fairer Gegner, der nie aufgibt und dabei immer superfair bleibt. Wir sind gespannt auf die Revanche auf rotem Bröckchenrasen in Essen.
John Powell
________________________________________________________________
21.05.2011 TuS Breitscheid - SV Raadt 5:1 (2:1)
|
Aufstellung:
Tore: |
Rumpel, Robusch, A.Funkel, Wolff, Langheinrich, Kewitz, Müller, Grundmann, Pott, Scholten Müller |
________________________________________________________________
07.05.2011 SV Raadt - FC Kray 2:3 (1:1)
|
Aufstellung:
Tore: |
Rumpel, Robusch, A.Funkel, Wolff, Linnig, Langheinrich, L.Funkel, Pacheco, Pariente, Müller, Szczypa, Grundmann, Pott, Albon Kewitz, Pacheco |
Zum ersten Mal stellten sich die Krayer beim SV Raadt in der Dule-Airlines-Arena vor. Trotz dreier Ergänzungsspieler fand sich niemand bereit, nachhaltige Notizen zum Spiel festzuhalten. Somit hier eine stark eingedampfte Version:
Nach 16 Minuten das 0:1 der Essener Gäste. Diese Führung konnte in der 26. Minute durch Thorsten „Marathon“ Kewitz, nach feinem Pass von Damian „wo-is’-meine-Hose“ Szczypa, ausgeglichen werden. Mit diesem Ergebnis ging es auch ans Halbzeitwasser.
Nur fünf Minuten nach dem Wiederanpfiff wurde die Raadter Abwehr überlaufen. Der Krayer Stürmer schob die Pille überlegt an unserem Dirk „da-konnt’-ich-nix-dran-machen“ Rumpel vorbei ins dann leere Tor. Genial in Szene gesetzt von Stephan „Ocho-cerveza“ konnte Cristian „San-Miguel“ Pacheco in der 55. Minute den verdienten und längst fälligen Ausgleich erzielen. Das Spiel blieb recht ausgeglichen. Die Krayer konnten sich immer wieder eine optische Überlegenheit im Mittelfeld erarbeiten. In der 63. Minute tankte sich ein Essener Stürmer durch die Abwehr des SVR durch und schob nahezu von der rechten Grundlinie aus am überraschten Dirk „Fänger“ Rumpel vorbei zum Endstand ein.
Fazit: Mit den Gäste aus Essen Kray stellte sich ein ebenbürtiger, stets fairer Gegner vor, den wir jeder Zeit gerne wieder nach Mülheim einladen werden.
Leif Eriksson
_________________________________________________________________
30.04.2011 SV Raadt - RSV Mülheim 0:5 (0:3)
|
Aufstellung:
Tore: |
Rumpel, Robusch, A.Funkel, Wolff, Linnig, Langheinrich, L.Funkel, Mollo, Pacheco, Pariente, Große, Scholten, Esser, Müller, Szczypa, Grundmann, Pott Fehlanzeige |
Überraschend traten insgesamt 17 spielbereite Raadter bei schönem Frühlingswetter zum Vergleich mit den Heißenern an.
An dieser Stelle sollen schöne Szenen und fußballerische Leckerbissen des SV Raadt dokumentiert werden. Leider gab es an diesem Samstag keine! Die einzig gelungene Aktion des gesamten Spiels schien der erfolgreich ausgeführte Anstoß zu sein. Alles, was der SVR gegen die starke Truppe aus Bottrop vergangenen Mittwoch Abend richtig gemacht hatte, ließ er hier vermissen:
Keine Zweikämpfe, keine störende Nähe zum Gegenspieler, kaum Laufbereitschaft, nur wenige Pässe, egal ob lang oder kurz gespielt, erreichten den Adressaten. So kam es, dass RSV Mülheim, eine spielerisch sehr starke und körperlich fitte Mannschaft, uns gnadenlos die Schwächen aufzeigte und die mangelnde Gegenwehr dankend ausnutzte.
Glückwünsch an den RSV zu diesem starken Auftritt. An dieser Stelle, nur noch der Vollständigkeit halber, die Torreihenfolge: 0:1 in der 15. Minute, 0:2 in der 28. Minute, 0:3 in der 38. Minute, 0:4 in der 42. Minute, 0:5 in der 55. Minute.
Solche Spiele gibt es und da hilft auch kein Lamentieren. Mund abputzen und Samstag geht es weiter.
Charles Gough
________________________________________________________________
20.04.2011 SV Raadt - SG Bottrop 3:4 (1:3)
|
Aufstellung:
Tore: |
Rumpel, A.Funkel, Wolff, Linnig, Langheinrich, Kewitz, L.Funkel, Boruk, Pacheco, Pariente, Große, Scholten, Esser, Müller, Wehner, Szczypa Kewitz (2), Große |
Sage und schreibe 16 Mann wollte Revanche nehmen gegen die junge Bottroper Mannschaft, die dem SVR in der vergangenen Saison eine bittere 1:8 Pille zu schlucken gab.
Und sie fingen so an, wie sie das letzte Spiel beendet hatten, … wie die Feuerwehr. Nach zwei Minuten stand es 0:1, nach fünf Minuten 0:2. Pfeilschnelle Konter überraschten die Raadter Defensive ein ums andere Mal. Thorsten „denen-werd-ich’s-zeigen“ Kewitz wehrte sich nach Leibeskräften, schließlich hatte er diesen Kontakt zu Stande gebracht. Mit einem satten Weitschuss erzielte er den Anschluss-Treffer zum 1:2 in der 10. Minute. Cristian „Kuba“ Pacheco traf in der 14. Minute, nach Kopfballvorlage durch Juha „die-Rennsemmel“ Esser nur den Pfosten. Aber die Raadter merkten nun, dass sie mit viel Laufarbeit und Entschlossenheit in den Zweikämpfen diesem Gegner gewachsen waren. Erst in der 22. Minute wurde Carlito „ich-werd-auch-älter“ Pariente von einem Bottroper Stürmer abgehängt und es stand 1:3. Sechs Minuten später ließ sich Dirk „Titan“ Rumpel nicht lumpen und hielt das Ergebnis mit einer Glanzparade bis zur Pause fest.
In der zweiten Hälfte wogte das Spiel auf unterhaltsame Art und Weise ständig hin und her. Die Bottroper schafften es nur selten, die Raadter in Verlegenheit zu bringen. Das sah schon ganz anders aus als im ersten Aufeinandertreffen. Und in der 65. Minute schlug Thorsten „das-Ungeheuer“ Kewitz erneut zu. Nach tollem Pass von Cristian „kann-ich-nicht-vorne-spielen“ Pacheco erzielte er ein trockenes 2:3. Nur drei Minuten später war Markus „den-hätt-ich-reingemacht“ Große zur Stelle. Nach mustergültigem Anspiel durch Damian „ich-krieg-kaum-Luft“ Szczypa war der Spielstand also ausgeglichen 3:3. Leider ließ die Defensive dann neun Minuten vor Schluss einen hohen Bogenball vors Tor zu. Da stand ein Bottroper goldrichtig und erzielte per Kopf den Endstand von 3:4. Leider wurde der SVR nicht für seinen kämpferischen Einsatz gegen diese junge, unermüdliche und schnelle Bottroper Truppe belohnt.
Als Fazit sei hier nur kurz festgehalten, dass solch eine Herausforderung sicherlich viel Spaß macht. Dass die Raadter Alten Herren eine solche Aufgabe aber ganz bestimmt auch nicht mehr jedes Wochenende bestehen wollen, ist durchaus nachvollziehbar.
Ferdinand Magellan
_________________________________________________________________
26.03.2011 GSV Moers- SV-Raadt 3:3 (1:2)
|
Aufstellung:
Tore: |
Rumpel, Robusch, A.Funkel, Wolff, Linnig, Langheinrich, Pott, Kewitz, L.Funkel, Boruk, Müller, Scholten, Pacheco Pacheco, Boruk, Wolff |
13 wackere Raadter machten sich auf nach Moers. Der Rasenplatz war in so einem schlechten Zustand, dass er wie ein Aschenplatz aussah. Trotzdem nahm sich der SVR vor, die Moerser mit gepflegtem Kurzpassspiel unter Druck zu setzen. In der 6. Minute ging jedoch der Gastgeber nach einer schönen Kombination durch einen Schuss aus 16 Metern in Führung. Da sowohl die Moerser als auch die Gäste aus Mülheim ein schönes gepflegtes Kombinationsspiel bevorzugten, entwickelte sich ein attraktives Match auf dem roten Rasen mit Chancen auf beiden Seiten. So musste unter Anderem das neu entdeckte Abwehrtalent Ludger „Katsche“ Funkel nach einem Eckball in der 16. Minute auf der Linie klären. Der SV Raadt war keineswegs geschockt. Immer wieder rollten Angriffe über Sascha „Allergie“ Scholten, Thorsten „Nurmi“ Kewitz und Cristian „Usain Bolt“ Pacheco auf das Moerser Tor. Die Bemühungen wurden schließlich in der 23. Minute belohnt. Nach feinem Doppelpass mit Gerd „die-Ruhe“ Wolff erzielte Cristian „Torres“ Pacheco den Ausgleich. Bei einem schön angelegten Konter in der 26. Minute war dann Hakan „der-Vollstrecker“ Boruk zur Stelle und es hieß 2:1 für den SVR. Da die Hintertorkamera ausgefallen war, konnte nicht festgestellt werden, ob nicht doch noch ein Moerser Verteidiger am Ball war. Im Gegenzug trafen die Gastgeber nur die Latte. Mit dem knappen 1:2 Spielstand ging es in die Pause.
In der zweiten Halbzeit wogte das Spiel weiter hin und her, lange ohne zählbaren Erfolg. Sacha „Schummel“ Scholten knallte in der 52. Minute den Ball krachend an die Latte. In der 70. Minute fiel dann wie aus dem Nichts das 3:1 für die Raadter. Nach einem langen Ball von Arndt „ich habe heute kein Tor verschuldet“ Funkel stand Oldie Gerd „Seeler“ Wolff goldrichtig und versenkte den Ball aus 20 Metern mit dem Hinterkopf über den verdutzten Moerser Schnapper hinweg im Tor. Das Spiel schien gelaufen zu sein, aber der GSV setzte nun alles auf eine Karte. In der 73. Minute fiel nach einem Eckball das 2:3 für die Gastgeber. Ein Flachschuss aus dem Fünf-Meter-Raum fand sein Ziel. Und nur ganze 60 Sekunden später zeigte Dirk „Kahn“ Rumpel ein absolute Glanzparade, in dem er in die lange Ecke abtauchte und den scharf geschossenen Ball um den Pfosten lenkte. Die nun noch offensivere Spielart der Gastgeber nutzten die Mülheimer zu Kontern, die jedoch nicht konzentriert genug abgeschlossen wurden. In der letzten Minute war es dann soweit. Nach einer unübersichtlichen Situation im Strafraum (die Kameras waren weiterhin ausgefallen) zeigt der bis dahin fehlerlose Schiedsrichter auf den Punkt. Der Elfmeter führte für die Moerser zum glücklichen, letztendlich aufgrund des Spielverlaufs aber auch verdienten Unentschieden. So, wie es der Unparteiische auch schon „vorhergesagt“ hatte.
Wieder einmal ist festzuhalten, dass es sich auch bei diesem Gegner um eine sympathische Truppe handelt, gegen die man immer wieder gerne spielen wird.
Edgar Wallace
__________________________________________________________________
19.03.2011 SV Raadt - Fortuna Bredeney 2:3 (1:1)
|
Aufstellung:
Tore: |
Rumpel, A.Funkel, Wolff, Linnig, Langheinrich, Müller, Mollo, Scholten, Esser, Paco, Berger, Pott, Kewitz, Grundmann, Große, L.Funkel Grundmann, Linnig |
Zum ersten Mal stellten sich am heutigen Samstag die Fortunen aus Essen-Bredeney in der Raadter Flughafen-Arena vor wieder einmal ausverkauften Rängen vor.
Wie immer in den letzten Spielen starteten die Raadter furios in die Begegnung. Immer wieder wurden Angriffe über Thorsten „die Lunge“ Kewitz oder Juha “ich bin doch da“ Esser initiiert. In der 6. Minute war es dann soweit, einen Schuss von Juha „The Hammer“ Esser konnte der gegnerische Torwart nur abklatschen und Step „ich steh immer richtig“ Grundmann konnte zum 1:0 vollstrecken.
Nach einigen weiteren guten Chancen verlor die Heimmannschaft jedoch den Faden und die Bredeneyer kamen bedeutend besser ins Spiel. Was sich mit einem Lattenschuss der Gäste in der 20. Minute schon andeutete, wurde in der 27. Minute dann wahr. Bei einem unübersichtlichem Gewühl im Strafraum kamen die Gäste zum zu diesem Zeitpunkt sicherlich verdienten Ausgleich. Die Hausherren drückten nun noch einmal aufs Tempo und in der 40. Minute bot sich die große Chance, mit einer Führung in die Halbzeit zu gehen. Doch Markus „Turbo“ Große versagten völlig freistehend vor dem Torwart die Nerven.
Die zweite Halbzeit begann mit einer weiteren großen Möglichkeit durch Andreas „Defender“ Pott, der seine Möglichkeit anstatt zu verwerten selber klärte. In der 49. Minute kam es dann, wie es kommen musste. Bredeney erzielte durch einen schön vorgetragenen Konter das 1:2 und legte in der 51. Minute in gleicher Manier das 1:3 nach.
Es entwickelte sich nun ein Spiel auf ein Tor, doch zu mehr als dem Anschlusstreffer von Jens „ der Vollstrecker“ Linnig nach schönem Zuspiel von Thorsten „Flankengott“ Kewitz in der 57. Minute reichte es nicht mehr. So gab es zwar noch einige Großchancen, doch mit Glück und sehr viel Geschick retteten die Gäste den daher auch nicht ganz unverdienten Sieg über die Zeit.
Abschließend kann man sagen, dass sich mit den Fortunen aus Bredeney eine faire und nette Truppe in Raadt vorstellte, auf die man sich auch im Rückspiel freuen kann.
Karl May
P.S. Zum Thema Aufstellung und Auswechselungen möchte der Autor noch einmal daran erinnern, dass wir uns in diversen Mannschaftssitzungen darauf geeinigt haben, dass einer bei den Spielen den Hut auf haben muss, damit nicht das Chaos auf dem Platz regiert.
__________________________________________________________________
12.03.2011 SV Raadt - SG Unterrath 8:1 (5:0)
|
Aufstellung:
Tore: |
Rumpel, Robusch, A.Funkel, Wolff, Linnig, Langheinrich, Müller, Kewitz, Esser, Paco, Berger, Pott, Kewitz, Grundmann, Große Langheinrich, Kewitz (3), Esser (2), Pacheco, Große |
Dieses Spiel kam wohl für unseren Gegner zu früh nach Karneval? Zum ersten Mal hatten wir die Truppe aus Düsseldorf zu Gast und haben sie dann gleich mit einer Packung wieder nach Hause geschickt.
Mit genau elf Mann trat der Gast an. Das Spiel entwickelte sich recht schnell und eindeutig Richtung Düsseldorfer Tor. Aber erst in der 13. Minute konnte Uli „Abstauber“ Langheinrich erfolgreich nach einer Ecke zuschlagen. Keine zwei Minuten später erzielte Thorsten Kewitz nach Juha Essers Flanke das 2:0. Und in der 22. Minute war Thorsten „Zehenbruch“ Kewitz mit einem Picke-Grundmann-Gedächtnis-Weitschuss erfolgreich. Der Ball senkte sich entgegen allen physikalischen Gesetzen drehend in die lange hintere Ecke. Nach weiteren sechzig Sekunden erzielte Cristian Pacheco mit Unterstützung des gegnerischen Torwarts (der ließ den Ball nach hinten ins Tor abklatschen) ebenfalls per Weitschuss das 4:0. Da ließ sich Juha „Kanonier“ Esser auch nicht lange bitten. In der 32. Minute erzielte er mit einem krachenden Weitschuss das 5:0 und damit auch den Halbzeitstand.
In der Halbzeit wechselte Rainer Robusch zum Gegner, um diesen nach einer Verletzung wieder zu komplettieren. In der 44. Minute erzielten die Unterrather dann etwas überraschend den Ehrentreffer. Das Spiel blieb recht einseitig, die Düsseldorfer Angreifer waren bei ihren wenigen Kontern manchmal doch recht eigensinnig und übersahen freistehende Mitspieler. Mit der Konsequenz, dass die Raadter, durch einige Wechsel etwas in Unordnung geraten, ihre Ruhe wiederfanden. Das zahlte sich in der 63. Minute aus. Markus Große erzielte das 6:1. Thorsten Kewitz staubte dann in der 70. Minute nach tollem Einsatz von Luder „Terrier“ Funkel erfolgreich zum 7:1 ab. Unbedingt festgehalten werden sollte noch die „schwere Knieverletzung“ von Ludger, die er sich dabei zuzog, weil er sich im gegnerischen Strafraum in einen Zweikampf grätschte. Kurz vor dem Ende (78. Minute) traf dann erneut Juha Esser, durch Markus Große fein in Szene gesetzt, zum Endergebnis von 8:1.
Die Mannschaft aus Düsseldorf blieb, trotz einiger weniger fraglicher Schiri-Entscheidungen immer ein fairer und nicht verzagender Gegner. Wir freuen uns schon auf den Gegenbesuch in Unterrath, ebenfalls auf Kunstrasen.
Francis Drake
___________________________________________________________________
05.03.2011 SV Raadt - TSV Broich 2:3 (1:1)
|
Aufstellung:
Tore: |
Rumpel, Robusch, A.Funkel, Wolff, Linnig, Langheinrich, Pacheco, Kewitz, Esser, Paco, Scholten, Boruk, Pariente, Pott, L.Funkel Wolff (2) |
Die Broicher kamen in ihren neuen Trikots. Und gingen erneut das Ziel an, endlich mal gegen den SVR zu gewinnen. Aber bereits in der 8. Minute durchkreuzte Gerd „Methusalix“ Wolff diese Pläne. Mit einem trockenen Picke-Schuss nach Zuckerpass von Juha „Zauberfuß“ Esser erzielte er das 1:0. Schon in der 14. Minute glich der TSV durch Micha „Liebe“ Liebendahl aus. Nach steilem Pass in den Strafraum hatte er keine Mühe mehr zu vollenden.
Die Raadter erarbeiten sich zwar eine ständige Überlegenheit, schafften es aber nicht, die ganz zwingenden Chancen auch für sich zu nutzen. So ging es mit dem nicht ganz gerechten Unentschieden in die Pause.
Und es brauchte weitere zwanzig Minuten (60.) bis wiederum der starke, alte Mann Gerd Wolff zum 2:1 nach hervorragend getimter Flanke von Sascha „Abi“ Scholten einnetzte. In der 70. Minute hatte Rainer „Hockeystock“ Robusch viel Mitleid mit den Broichern. Nach einer flach herein geschlagenen Ecke suchte er sich wohl schon aus, auf wen er den abgefangenen Ball spielen kann. Aber die tief stehende Sonne und der unberechenbare Wind ließen ihn ein Luftloch schlagen. Der dahinter stehende Broicher „Nobbi“ tauchte tief und vollendete per Kopf zum 2:2-Ausgleich. Und weil die Zusammenarbeit schon einmal so gut funktioniert hatte, spendierten die Raadter gleich auch noch das 2:3. Nach Ballverlust im Mittelfeld konterten die Broicher flott und nach mehreren Versuchen, den Ball vors Raadter Tor zu bringen, segelte dann irgendwann eine präzise Flanke auf den von Andreas „Braveheart“ Pott nur unzureichend gestörten Michael Liebendahl. Und der zauberte dann per gewolltem(!) Hackentrick in der Luft am staunenden Dirk „Aua-mein-Knie“ Rumpel vorbei die Führung für die Gäste. Daraufhin erfolgte ein wütender Sturmlauf des SVR: 75. Minute: Große Chance für Uli „Torfabrik“ Langheinrich , einen Abpraller nach Pfostenschuss von Arndt „Hammer“ Funkel jagte er, im Strafraum stehend, über die Latte; 78. Minute: Der mit nach vorn stürmende Dirk Rumpel köpfte eine Ecke nur ganz knapp übers Tor. Mit ganz viel Dusel brachte der TSV den Vorsprung über die Zeit und schaffte damit den wohl ersten Sieg seit Jahren auf dem Normal-Platz gegen die Raadter. Und das in den Trikots, die sie sich als Sieger des vom SV Raadt im Sommer 2010 ausgerichteten Kleinfeldturniers erkämpft hatten!
Dieser Sahnetag soll den Broichern auch gegönnt sein. Es gab nie Theater mit der sympathischen Truppe, sie sind immer angetreten und auch gerne in die Bresche gesprungen, wenn andere Mannschaften abgesagt haben.
George Vancouver
__________________________________________________________________
26.02.2011 Adler Frintrop - SV Raadt 3:2 (3:1)
|
Aufstellung:
Tore: |
Rumpel, Robusch, A.Funkel, L.Funkel, Wolff, Langheinrich, Esser, Paco, Große, Müller, Scholten, Boruk, Pariente, Grundmann Große, Esser |
Da waren sie wieder, die Frintroper und ihre schärfste Waffe: „Der Nebe(l) des Grauens“.
Oder, als Fazit: Mit vollen Buxen lässt sich schlecht rennen und noch weniger ein Spiel gewinnen!
Am Turm in Essen haben die Raadter kaum etwas zu bestellen. Mit dem Anstoß erzielte Rainer „Usain“ Nebe nach feinem Steilpass von „Kanzler“ Pohl das 1:0. Er nahm den langen Ball auf, startete durch, ließ dabei Carlos „Antibiotika“ Pariente locker stehen, umspielte den zu früh aus dem Tor gestarteten Dirk „Schnappi“ Rumpel und netzte im Vorbeigehen ein. Ein herber Rückschlag für die Raadter Ambitionen am Turm mal wieder ein beherztes Spiel zu zeigen. In der 5. Minute erzielten die Mülheimer dann etwas überraschend den Ausgleich. Eine Flanke von Sascha „Dribbel“ Scholten landete, von einem Adleraner abgefälscht, als Querschläger vor den Füßen von Markus „die-Elfe“ Große. Der ließ sich nicht lange bitten und glich geschickt zum 1:1 aus. Adlers Keeper Markus Günther war machtlos. Die Essener spielten weiter druckvoll auf. Ein Kopfballtor von Arnd Brechtmann nach einem Freistoß fand wegen Abseitsstellung keine Anerkennung. Den Raadtern fiel wenig ein. Aus Respekt davor, sich erneut einen Konter einzufangen, stellten sie sich tief in die eigene Hälfte, so dass zwischen der Defensive und der Offensive ein großes Loch klaffte. Wenn ein Raadter den Ball führte, fand sich kaum eine Anspielstation. Man konnte den Eindruck gewinnen als ob sich nahezu alle ein wenig vor der Verantwortung drückten, hier gegen die Essener Truppe etwas veranstalten zu müssen. Minutenlang wurde der SVR in der eigenen Hälfte einge-schnürt. Wenig überraschend fiel dann in der 28. Minute das 2:1 wiederum durch einen „Turbo“-Nebe-Konter, bei dem kurzzeitig die Schallmauer durchbrochen hatte. Und fünf Minuten vor dem Halbzeitpfiff das verdiente 3:1, wobei der Adler-Spieler Ralf „Ex-Dümpten-13-Sohn-vom-Trainer“ Schöller mehrere Raadter Abwehrspieler gekonnt austanzte. Eingeleitet wurde diese Aktion wiederum durch einen feinen Heber von Rainer Nebe.
Für die zweite Hälfte hatten die Raadter sich dann doch etwas vorgenommen. Die Zwei- kämpfe wurden entschlossener angenommen, die Gegenwehr stärker. Unter Anderem lag es wohl auch daran, dass Rainer Nebe sich hatte auswechseln lassen. Es zeigte sich, dass hier zwei absolut gleichwertig starke Mannschaften gegeneinander spielten, … wenn Rainer Nebe außen an der Linie stand. Die Mannschaft vom Turm spielte geschickt und ballsicher ihren Stiefel runter. Der SV Raadt stand tief, aber auch immer sicherer. Schließlich konnten sich die Raadter auch wieder einige gute Chancen erarbeiten, vergaben diese aber unglücklich, teilweise überhastet - scheiterten am starken gegnerischen Torwart Markus Günther oder behinderten sich gegenseitig. Natürlich gab es trotzdem noch brenzlige Situationen zu über-stehen. Rainer Nebe scheiterte bei seinen gefürchteten Kontern mehrfach an sich selber oder am rechtzeitig herauskommenden Torhüter Dirk Rumpel. In der 65. Minute belohnten sich die Raadter Mannen dann doch noch dafür, dass sie nie aufgaben. Nach feinem Dribbling von Markus „der-Quirl“ Große auf der linken Außenbahn nahm Juha „Ballermann“ Esser den anschließenden Flachpass zentral direkt auf und zimmerte ihn unhaltbar ins linke, obere Eck. Mehr ließ die Truppe vom Turm aber nicht zu. Insgesamt ein tolles Spiel auf hohem Alte-Herren-Niveau, bei dem der SVR nicht alles abgerufen hat, was er zu leisten imstande ist. Und bei dem Rainer Nebe eben den Unterschied machte.
Edward Teach
_________________________________________________________________
19.02.2011 SV Raadt - Union 09 MH 3:3
|
Aufstellung:
Tore: |
Rumpel, Robusch, A.Funkel, Wolff, Berger, Langheinrich, Esser, Paco, Große, Müller, Pacheco, Scholten, Pott Wolff, Große, Scholten |
Union 09 war der erwartet starke Gegner. Sie traten 17(!) Mann stark bei uns an. Doch die erste Hälfte gehörte zu größeren Anteilen uns. Schon in der 7. Minute hielt Gerd „Der-Unverwüstliche“ Wolff seinen graumähnigen Kopf in eine Bilderbuchflanke von Juha „Zauberfuß“ Esser. Nur zwei Minuten später kassierten wir den Ausgleich. Ein schneller Konter veranlasste drei Verteidiger den ballführenden und pfeilschnellen Guido anzugreifen. Damit war der mitgelaufene Unioner komplett frei und konnte in aller Ruhe ausgleichen.
Das Spiel ging hin und her, auf beiden Seiten wurde sehr konzentriert gespielt und gelegentlich auch mal verbissen gekämpft. Teilweise wurde Union 09 durch uns in der eigenen Hälfte eingeschnürt, da sie in der Spielfeldmitte nicht ganz so viel „unterwegs“ waren wie unsere Spieler im Mittelfeld. Hier zeigte vor Allem Juha „Paavo Nurmi“, dass er zur Hälfte von einer großen Langlaufnation abstammt. Bis zum Halbzeitpfiff passierte aber nichts Zählbares mehr, unter Anderem auch deshalb weil Markus „Die-Wand“ Müller sicher und umsichtig die Abwehr organisierte.
Die zweite Hälfte begann ähnlich wie Halbzeit Eins mit gegenseitigem Abtasten und vorsichtigem Spielaufbau. Überraschend fiel dann in der 50. Minute das 2:1 durch Markus „Rennsemmel“ Große. Eine verunglückte „Kerze-Querschläger-Flanke“ vom auffällig beweglichen und gut spielenden Cristian „The-Painting“ Pacheco landete auf Markus Hinterkopf und quälte sich rotierend und langsam am Torwart vorbei ins lange Eck. Etwas umstritten dann in der 60. Minute wiederum der Ausgleich. Nach Meinung der Raadter aus dem Grundlinien-Aus wurde ein Flanke nach innen gezogen, ein Mitspieler rutschte in den Ball, Dirk Rumpel konnte nur machtlos hinterher schauen. Aber auch hier gilt der alte Grundsatz: >>Aus ist wenn der Schiri es pfeift<<. Im Anschluss daran erfolgte eine sehr starke Phase von Union. Sie belagerten unsere Hälfte minutenlang und setzten unsere Defensive ordentlich unter Druck. Oft blieben sie aber in den vielzähligen Abwehrbeinen hängen oder waren in vorderster Front zu verspielt. In diese Drangperiode hinein erzielte Sascha „Diego“ Scholten per genialem Freistoß die erneute Führung für uns. Quasi mit Ansage setzte er den Freistoß aus ca. 20 Metern in den rechteren oberen Winkel. Der gegnerische Torwart war hier machtlos. Fünf Minuten vor dem Ende segelte eine Flanke von Unions rechter offensiver Seite gefühlte drei Minuten quer durch den Raadter Strafraum, unser ansonsten zuverlässiger Dirk „Schnapper“ Rumpel blieb wohl im Granulat-Treibsand stecken, der ungemein laufstarke (und wohl kleinste Spieler auf dem Platz) Kai von Union 09 sprang in die Flanke und vollendete gekonnt per Fuß zum äußerst verdienten Ausgleich. Fazit: Das war ein insgesamt tolles Spiel von zwei ziemlich starken Alt-Herren-Mannschaften, welches auch von „außen“ sehr unterhaltsam war und sicherlich ein paar Zuschauer mehr verdient hätte.
Horatio Nelson
______________________________________________________________
12.02.2011 SV Raadt - RW Mülheim 6:3 (4:1)
|
Aufstellung:
Tore: |
Rumpel, Robusch, A.Funkel, l.Funkel, Wolff, Kewitz, Berger, Boruk, Langheinrich, Esser, Paco, Große, Grundmann, Müller, Pacheco Boruk (2), Esser, Müller, Langheinrich, Pacheco |
Die Erfolgsserie 2011 geht weiter. Die Rot-Weißen traten zunächst einmal mit nur zehn Mann an. Vermutlich machte sich das auf die Einstellung doch unbewusst bemerkbar. Denn schon nach fünf Minuten rutschte Hakan „Der-38kg-Brecher“ Boruk pfeilschnell in eine von Thorsten „Duracell“ Kewitz flach von links in den Strafraum gezogene Flanke und vollendete zum 1:0. Es dauert nur zehn Minuten dann hob Thorsten Kewitz einen Ball über die Rot-Weiße Abwehrreihe. Erneut bedankte sich Hakan mit dem furztrockenen 2:0. In der 20. Minute schloss Juha „Haut-drauf-wie-nix“ Esser einen Angriff erfolgreich zum 3:0 ab indem er die versammelte Abwehrreihe des Gegners einschließlich des Torwarts ausguckte und vom Strafraum aus den Ball um die Abwehr herum zirkelte. Der Ball sprang an den Innenpfosten und von dort ins Tor. In der 31. Minute dann der Auftritt von Markus „Kati Witt“ Müller: Nachdem er den Ball führte und sich kein Raadter Mitspieler anspielbereit zeigte, drehte er wie einst die Eisprinzessin 25 Meter vor dem gegnerischen Tor einmal komplett um sich selber. Diese Pirouetten-Taktik schloss er mit einem strammen Schuss unter die Latte des gegnerischen Tores und dem daraus resultierenden 4:0 ab. Dem Torwart blieb nicht viel mehr als ein erstaunter Blick hinter seinen Rücken. Vier Minuten später wieselte sich ein Rot-Weißer auf der linken Seite durch unser Bollwerk und spitzelte den Ball durch den Strafraum in den Rücken der Abwehr. Dort konnte ein Mitspieler erfolgreich zum 1:4 abschließen.
Mit Beginn der zweiten Spielhälfte traten die Rot-Weißen dann vollzählig an. Der neue Spieler „Charly“ führte sich dann auch gleich prima ein. Von unserem Arndt „Ich-spiel-auch- den-Gegner-an“ Funkel in der 45. Minute steil in die Spitze geschickt vollendete er alleinstehend vor Dirk „Hüfte“ Rumpel. In der 52. Minute verhängte der nicht immer auf Ballhöhe agierende Schiri einen völlig unberechtigten Freistoß gegen uns. Diese Chance ließ sich der Gegner nicht entgehen und auf einmal stand es nur noch 4:3.
Und die Rot-Weißen setzten uns weiter mächtig unter Druck. Es schien, als ob der SV Raadt lange Zeit nicht begriffen hätte, dass der Gegner nun vollzählig war. Und Arndt „Bruder-Leichtfuß“ Funkel unterstützte die Mannen von der Bruchstraße nach Kräften. In der 60. Minute gab es dann eine Schrecksekunde für uns. Der kaum beschäftigte Dirk Rumpel verletzte sich an der altersschwachen Hüfte und musste das Spielfeld verlassen. Aber Mirko „Mr.-Zuverlässig“ Berger vertrat ihn ohne Qualitätsverlust. Und alles ging gut. In der 73. Minute war Rainer „Oppa“ Robusch das Gehuddel leid und streichelte den Ball gefühlvoll mit dem linken Paddelfuß in die rechte Ecke des Strafraums auf Uli „Killer“ Langheinrich. Der ließ sich nicht lange bitten und versenkte per Bogenlampe zum 5:3. Nur 120 Sekunden später nagelte Gerd „Mit-66-Jahren-fängt-der Fußball-an“ Wolff das Leder an die Latte. Den zurückspringenden Ball brachte Cristian „the-Body“ Pacheco sicher zum beruhigenden 6:3 im gegnerischen Kasten unter. Und fünf Minuten später pfiff der Schiri das Spiel dann auch ab.
Robert Maynard
___________________________________________________________________
05.02.2011 SV Raadt - TB Heißen 10:1 (3:1)
|
Aufstellung:
Tore: |
Rumpel, Robusch, A.Funkel, l.Funkel, Wolff, Kewitz, Berger, Boruk, Pott, Langheinrich, Linnig, Esser, Paco, Große, Grundmann, Müller, Szczypa Grundmann, Wolff (3), Esser (3), Linnig, Langheinrich (2) |
Nahezu überrollt wurde die Mannschaft vom Turnerbund Heißen von 17(!) gut aufgelegten Raadtern.
Relativ spät wurden unsere Anstrengungen belohnt: In der 18. Minute knallte Juha „jeder-14.-Schuss-sitzt“ Esser den Ball aus 20 Metern ins rechte lange Eck. Keine sechs Minuten später erhöhte Step „alle-Bälle-zu-mir“ Grundmann, vorbildlich in Szene gesetzt von Markus Große, auf 2:0. In der 28. Minute wehrten sich die Heißener erfolgreich und schlossen einen Gegen- angriff zum 2:1 ab. Mit dem 3:1 von Gerd „Abstauber“ Wolff in der 30. Minute ging es dann ans Pausenwasser.
Nach der Pause rollte der Raadt-Express dann erst richtig. In der 45. Minute nagelte wiederum Juha Esser einen Weitschuss ins Gehäuse. Gut, dass wir dahinter stabile Fangzäune haben. Ein feiner Hackentrick von Juha und Jens „nur-die-Ruhe“ Linnig vollendete zum 5:1 (47. Min.). Dann bediente Jens Gerd Wolff mustergültig, so dass der zum 6:1 (52. Min.) einnetzte. Und weil die beiden schon einmal dabei waren, fabrizierten sie in der 54. Minute auch das 7:1. Fünf Minuten später erinnerte Juha daran, dass an diesem Samstag, wie in alten Zeiten, bei ihm alles ging … 8:1. Und Uli „hinten-is’-nich-so-mein-Ding“ Langheinrich argumentierte mit den Toren zum 9:1 (71. Min.) sowie zum 10:1 (75. Min.) gründlich für eine offensiv geprägte Rolle. Die Heißener konnten einem an diesem Nachmittag schon fast leid tun. Hervorzuheben ist, dass sie sich, trotz des Spielstandes, zu keiner Zeit aufgegeben haben und eigentlich immer fair dagegen gehalten haben. Mal schauen, wie wir im Rückspiel mit den Platzverhältnissen dort klar kommen werden.
Nicht unerwähnt bleiben sollte das Kopfball-Tor durch „Markus „der-Tank“ Müller nach einer Ecke, welchem der Schiri, ungerechtfertigter Weise, die Anerkennung verweigerte!
Jack Sparrow
___________________________________________________________________
29.01.2011 SV Raadt - SV Kupferdreh 5:3 (1:2)
|
Aufstellung:
Tore: |
Rumpel, Robusch, A.Funkel, Wolff, Pariente, Kewitz, Berger, Pott, Langheinrich, Esser, Paco, Große, Grundmann, Müller, Szczypa Grundmann(2), Robusch, Pott, Große |
So kann die Saison weiter gehen! Obwohl wir uns gegen die überaus fairen und gut mitspielenden Kupferdreher schwer taten, haben wir den Nachmittag letztendlich wohl auch verdient erfolgreich gestaltet.
Bei bitterer Kälte haben die beiden Mannschaften sich erst einmal vorsichtig abgetastet. Nach ca. 20 Minuten dann das überraschende 0:1. Mit einem Pass über die Abwehr wurde unsere Verteidigung komplett ausgehebelt. Der Stürmer des Gegners marschierte alleine und unaufhaltsam auf Dirk „Bibber „ Rumpel zu, spielte ihn mit einer Körpertäuschung aus und netzte locker zum 0:1 ein. Trotz mehrerer guter Szenen wollte der Ausgleich so schnell nicht klappen. Bis Stephan „Bauernspitz“ Grundmann den Ball entschlossen aus Strafraumnähe mit seinem gefürchteten „Pikaußenrist“ unter die Latte zwirbelte. Die schnelle Kupferdreher Offensive, vor Allem der quirlige „Kugelblitz“ Basti, hat unsere Verteidiger immer wieder überfallartig beschäftigt. Aber erst als wir mit drei Mann einen seiner Mitspieler angriffen, konnte er völlig alleinstehend das 1:2 erzielen. So ging es auch in die Pause.
Gleich mit dem Anpfiff ließen wir uns wieder überraschen. Ein langer, kluger Pass aus dem Mittelfeld vom ehemaligen Rot-Weißen Peter, ein Oppa „Carlos-da-komm-ich-nicht-mehr-hin“ Robusch und schon schockten uns die Kupferdreher „Pfeile“ mit dem 1:3!
Das schlechte Gewissen ließ Rainer „Diesel“ Robusch dann wohl keine Ruhe. Von „Step“ Grundmann prima quer vor dem Strafraum angespielt schlug er mit seinem linken „Bierholfuß“ die Murmel schräg oben ins lange Eck. Obwohl der gute Essener Torwart sich streckte, war da kein Drankommen mehr. Irgendwie drehten wir dann noch einmal auf. Step Grundmann, nach schöner Stafette über den fleißigen Juta „Duracell“ Albon und Markus „Minus-3-Kilo“ Große klug im Strafraum angespielt , knallte den Ball über den machtlosen Kupferdreher Torwart hinweg unter die Latte, - Ausgleich! Und weil diese Aktion Mut auf noch mehr machte, tankte sich Arndt „Beineknoter“ Funkel von der Mittellinie aus durch und stach den Ball durch die tief stehende, gegnerische Abwehr mustergültig auf Andi „Gräte“ Pott, der gegen die Fallrichtung des Torwarts zum 4:3 verwandelte. Mit einem direkt gespielten Querpass setzte Gerd „Methusalem“ Wolff Markus Große ein, der alleine auf den Torwart zuging und sicher den Endstand herstellte.
Bedingt durch die klirrende Kälte wurde der Platz gefährlich glatt, so dass alle Beteiligten froh waren, als der Schiri die nie langweilige Partie abpfiff.
Wir freuen uns schon auf das Rückspiel gegen die richtig tolle Truppe aus Essen.
William Bligh
_________________________________________________________________
22.01.2011 SV Raadt - SSVg Heiligenhaus 2:0 (1:0)
|
Aufstellung:
Tore: |
Rumpel, Robusch, A.Funkel, Wolff, Pariente, Pacheco, Kewitz, Berger, Pott, Schakowsky, Langheinrich, Esser, Boruk, Scholten, Paco Langheinrich, Wolff |
Das war ein gelungener Saisonauftakt. Nicht nur wegen des erfolgreichen Spiels sondern auch weil wir mit dem uns bisher nicht bekannten Gegner einen echten Glücksgriff getan haben. Die Mannschaft aus Heiligenhaus war ein angenehmer, äußerst fairer und spielerisch starker Gegner. An dieser Stelle noch einmal herzlichen Dank an die sympathische Truppe aus Heiligenhaus.
Wir haben angefangen wie die Feuerwehr (kein Wortspiel bezüglich unseres „Feuerhüters“ Pache im Sturm), zahlreiche Chancen aber vergeben. Zudem hatte der Torwart der Heiligenhauser einen Sahnetag erwischt. Bei mehreren gefährlichen Gegenzügen hatten wir das Glück des Tüchtigen oder unseren sehr zuverlässigen Dirk „Aua-mein-Fingernagel“ Rumpel im Tor.
In der 25. Minute wurden unsere Mühen dann doch belohnt. Nach einem feinen Pass vom hoffentlich wieder ganz hergestellten „Morbus“ Juha auf „Goldfuß“ Uli nahm dieser die Kugel volley und drosch sie unhaltbar in die Maschen.
Unsere Wechsel brachten dann vor Allem in der zweiten Hälfte unsere Ordnung etwas durcheinander. So kam es vermehrt zu gefährlichen Angriffen des Gegners. In der Offensive hatten sie zwei, drei Leute die wohl als Fahrradkuriere in Heiligenhaus unterwegs sind. Allerdings wurde vergessen, denen auch Fahrräder als Arbeitsutensilien zur Verfügung zu stellen. Die Burschen waren recht leichtfüßig und schnell unterwegs. Teilweise vergaben sie aber auch überhastet oder unser Dirk hatte schnell genug die Hände dazwischen „gerumpelt“.
Weil wir aber auch weiterhin fleißig versuchten noch ein Tor draufzulegen hatten wir dann, wenn auch recht spät (70. Minute), doch noch Erfolg. Nach einem mustergültigen Flankenlauf entlang der linken Seitenauslinie zog Sascha „ich-kann-auch-schnell“ Scholten den Ball scharf flach nach innen, wo dann der unermüdliche (Achtung Wortspiel!) „graue (Gerd) Wolf“(f) nur noch den Schlappen hinhalten musste. Trotz einigem Hin und Her passierte dann auf beiden Seiten nichts mehr Zählbares. Und so ging es dann ans wohlverdiente Bier. Besprechen sollten wir unbedingt noch einmal die Leistungsfähigkeit der Horchapparate einzelner Mitspieler. Das mit den Auswechslungen scheiterte teilweise an der Neujahr-Taubheit welche während der langen, spielfreien Zeit entstanden sein muss. Zukünftig wollen wir einen Hörgeräteakustiker in unseren Sponsorenpool aufnehmen …
Alexander Smollett
_______________________________________________________________
Verantwortlich für den Inhalt dieser Seite ist ausschließlich der
Autor dieser Homepage, kontaktierbar über dieses Formular!